Aktuell
Monitoring bestätigt Sicherheit
Berlin (age). „Die Lebensmittel in Deutschland sind sicher. Grundsätzlich gibt es darin keine Rückstände, die die Gesundheit gefährden könnten. Außerdem hält der Trend zum Kauf gesunder und ökologisch unbedenklicher Lebensmittel an.“ Dieses positive Fazit hat der Präsident des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), Christian Grugel, anlässlich der Vorstellung von Ergebnissen des Lebensmittel-Monitorings und des Nationalen Rückstandskontrollplans 2006 in Berlin gezogen.
Zu den positiven Ergebnissen des jährlich durchgeführten Lebensmittel-Monitorings für das vergangene Jahr gehören laut Grugel, dass Säuglings- und Kleinkindernahrung, Eier sowie verschiedene Käsesorten nur geringfügig mit unerwünschten Stoffen belastet waren. Nur geringfügig mit Pflanzenschutzmittelrückständen belastet seien Weizen, Auberginen, Bananen, Blumenkohl, tiefgefrorene Erbsen, Melonen sowie Orangensaft und schwarzer Tee gewesen. Ferner hätten Tomatensaft, kaltgepresste Raps- und Sonnenblumenöle sowie Thunfisch kaum Rückstände und Verunreinigungen enthalten. Positiv sei auch das Ergebnis im Nationalen Rückstandskontrollplan zu werten, so Grugel weiter. Fleisch, Milch und Honig seien in geringem Umfang mit Rückständen aus Tierarzneimitteln und hormonell oder antibakteriell wirksamen Substanzen belastet gewesen. Als unbefriedigend bezeichnete der BVL-Präsident dagegen die Ergebnisse bei Paprika, Tafeltrauben und Rucola. So seien bei diesen Produkten häufig Höchstmengen für Rückstände von Pflanzenschutzmitteln überschritten.
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