Wirtschafts- & Firmeninfos

Mit einem Rekordumsatz abgeschlossen

Die Fritsch GmbH macht 60 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2005


Markt Einersheim (rk). Während die Belegschaft des Bäckereimaschinen-Herstellers Fritsch in Markt Einersheim bei Iphofen im Landkreis Kitzingen Ende November schon einmal den Rekordumsatz von 60 Millionen Euro für das Jahr 2005 feiern durfte, waren von den 345 Mitarbeitern ein paar Dutzend auf „Baustellen“ in Italien, Frankreich und Japan tätig, um dem europäischen Marktführer bei Croissant-Wicklern den Weg zu weiteren Erfolgen zu bereiten. Klaus Fritsch, Geschäftsführer und Mitinhaber, wollte seine Freude über das Rekordjahr, das der Fritsch GmbH auch im 80. Jahr des Firmenbestehens den Rücken stärken wird, dann auch gar nicht verhehlen.

Fritsch war mit einem sehr guten Auftragsbestand in das zu Ende gehende Geschäftsjahr 2005 gestartet. Fritsch erklärte, man habe in diesem Jahr nicht nur Vollbeschäftigung, sondern zeitweise sogar auch Überbeschäftigung zu verzeichnen gehabt.

Es sind aktuell auch 31 Auszubildende beschäftigt, verdeutlichte Klaus Fritsch das Engagement der Firma für die Zukunft der Jugendlichen in der Region und des Betriebes überhaupt. Denn, so Fritsch schließlich, wir investieren massiv in Innovationen und in die Zukunft. Deshalb sind bei uns immerhin gut 100 Ingenieure beschäftigt. Auch deshalb könne man für das kommende Jahr mit guten Geschäften rechnen. Dies, so Fritsch, obwohl der internationale Wettbewerb Jahr um Jahr härter werde, die Stahlpreise massiv angezogen hätten, die Arbeitskosten durchaus hoch seien und die Innovationsintervalle wie die Lieferzeiten für die Anlagen immer kürzer werden müssten. „Wir haben alle Prozesse in der Firma analysiert, Neuerungen aufgegriffen und uns auf einer sehr soliden Basis neu aufgestellt“, verdeutlichte Fritsch die anhaltenden Bemühungen der Firmenleitung, sich im Wettbewerb auf der Basis höchster Effizienz bei Produktion, Marketing und Service und mit Hilfe hochmotivierter Mitarbeiter zu behaupten oder gar in Spitzenpositionen zu bringen.

Sorge bereiten die rückläufigen Verkaufszahlen beim Fritsch-Rollfix-Programm, das ja ein „Brotbringer“ des Unternehmens ist. Dennoch, Fritsch wollte vor allem auf die Höhepunkte des ablaufenden Geschäftsjahres hinweisen. So seien aktuell drei Croissant-Linien, zwei davon mit Kühltunnel, ausgeliefert worden. Nicht zuletzt deshalb habe man bei diesen Anlagen die internationale Marktführerschaft zurückerobert. Über 30.000 Croissants in der Stunde können mit diesen Anlagen produziert werden.

Ein großartiger Innovationserfolg sei auch der neue Wickler für gefüllte und ungefüllte Croissants. Und auch bei den industriellen Brezellinien mische man ganz vorne mit, betonte Fritsch. Die Fritsch-Anlagen schlingen 12.000 Brezen in der Stunde. Bei den Spezialbrotlinien sei es dem Unternehmen gar gelungen, den japanischen Mitbewerber in Europa vom ersten Platz zu verdrängen. Schließlich habe sich das Unternehmen mit seiner Tochter für den Anlagenbau zur industriellen Produktion von Pizzateig ein neues zukunftsträchtiges Geschäftsfeld erobert. Das Jahr 2006 solle, so Fritsch abschließend, zum Jahr des qualitativen Wachstums werden.


Artikel vom 05.01.2006
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