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Mehr psychische Erkrankungen


Saarbrücken (hk). Insgesamt zeigt sich, dass der zunehmende Anforderungs- und Belastungsdruck einen Wandel bei den Erkrankungsschwerpunkten auch im Handwerk mit sich bringt. In den letzten Jahren ist eine Zunahme der psychischen Erkrankungen zu verzeichnen. Diese Entwicklung erfordert neue Ansätze in der Prävention, heißt es in dem Bericht „Arbeit und Gesundheit“ der Innungskrankenkassen, auf den die IKK Südwest-Direkt hinweist.

Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass die häufigsten Krankheitsarten im Handwerk weiterhin Muskel- und Skeletterkrankungen, Verletzungen und Vergiftungen sowie Erkrankungen der Atmungsorgane sind. Sie führen zusammen zu knapp 60 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage.

Rekordtief bei Krankenstand

Der Krankenstand der insgesamt 2,3 Mio. IKK-Versicherten im Handwerk hat im vergangenen Jahr mit 4,1 Prozent ein neues Rekordtief erreicht, so der Bericht. IKK-Südwest-Direkt-Vorstand Spaniol betont, die Auswertung der Krankenstandsdaten sei Grundlage für zielgerichtete Präventionsmaßnahmen in den Betrieben und Messlatte für die Erfolge der Vorsorge.


Artikel vom 23.11.2006
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