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Mehr Regionen gentechnikfrei
Brüssel (age). Immer mehr europäische Regionen kehren der Gentechnik den Rücken. Auf der dritten Konferenz der gentechnikfreien Regionen versammelten in Brüssel Vertreter von 236 Regionen, die der Gentechnik inzwischen abgeschworen haben.
Die Teilnehmer verlangten von den EU-Entscheidungsträgern strenge Koexistenz- und Haftungsregeln, um die Ausbreitung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) zu verhindern, und eine Liberalisierung der Saatgutbestimmungen, um die genetische Vielfalt zu wahren. Die Verunreinigung mit gentechnisch veränderten Pflanzen müsse schon ab der Nachweisgrenze, und nicht erst ab der Kennzeichnungsschwelle von 0,9 Prozent Schadensersatzansprüche auslösen, forderte der grüne Europaabgeordnete Dr. Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf als einer der Veranstalter. Um sich an die wandelnden Umwelt- und Klimabedingungen anzupassen, sei die Landwirtschaft auf genetische Vielfalt angewiesen.
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