Aktuell
Lebensmittelpreise steigen
Kaufkraft und Konsumklima wird beeinflusst
Nürnberg (age). Der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln dämpft die Konsumneigung in Deutschland.
Wie aus der jüngsten Konsumklimastudie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg hervorgeht, haben die höheren Preise für Milchprodukte und Backwaren die Verbraucher veranlasst, ihre Einkommenserwartungen nach unten zu korrigieren.
Ein entsprechender Indikator büßte im August diesen Jahres kräftig gegenüber dem Vormonat ein, lag aber immer noch deutlich über dem Wert vom August 2006.
Der GfK-Studie zufolge betrachten immer mehr Verbraucher die Preissteigerungen bei Milch- und Brotprodukten als Gefahr für ihre Kaufkraft. Zudem wird befürchtet, dass die Preiserhöhungen auf andere Branchen übergreifen. Die Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln ist laut GfK neben den aktuellen Tendenzen auf den internationalen Finanzmärkten auch ein Faktor für die gesunkenen Konjunkturerwartungen der Verbraucher. Die zuletzt festgestellte „Konjunktureuphorie“ sei verflogen, heißt es in der Studie.
Allerdings gehen die Verbraucher bislang nicht von einem Ende des Aufschwungs in Deutschland aus, sondern lediglich von einer etwas verringerten Dynamik. Dazu passt, dass sich die Anschaffungsneigung der Konsumenten insgesamt auf hohem Niveau stabilisiert hat, allerdings mit zunehmenden Unterschieden zwischen besser und schlechter situierten sozialen Schichten.
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