Nachrichten
Lebensmittelpreise 2008 weiter gestiegen
Mehr als 8 Prozent Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum
Wiesbaden (age). In Deutschland hat sich der Anstieg der Lebensmittelpreise im vergangenen Monat weiter verstärkt. Laut vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes lagen die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel ohne Getränke im März 2008 um durchschnittlich 8,6 Prozent höher als ein Jahr vorher. Im Februar hatte die Steigerung 7,8 Prozent betragen, im Januar 7,7 Prozent. Wie die Statistiker außerdem feststellten, haben sich die Lebensmittelpreise damit in den vergangenen zwölf Monaten ähnlich stark erhöht wie in den gesamten zehn Jahren zuvor, denn von März 1997 bis März 2007 hatte das Plus insgesamt 9,0 Prozent betragen.
Saisonal haben sich die meisten Produkte aber nur um weniger als 1 Prozent verteuert. Und die Discounter fangen schon wieder an, durch drastische Preissenkungen bei Milchprodukten, sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen – was insgesamt dafür sorgen wird, dass die Preise in nächster Zeit nicht mehr so stark steigen werden. Neben den höheren Lebensmittelpreisen schlugen vor allem die Aufschläge bei Energieprodukten zu Buche: Heizöl verteuerte sich binnen zwölf Monaten um 40,0 Prozent, Kraftstoffe um 12,3 Prozent und Strom um 7,2 Prozent. Gas war hingegen um 1,1 Prozent billiger als vor Jahresfrist.
Wie das Statistische Bundesamt berichtete, spüren die Verbraucher seit letztem Sommer den verstärkten Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln. Nach besonders starken Aufschlägen im Herbst 2007 hat sich die Teuerung bei den meisten Milch- und Getreideerzeugnissen seit etwa drei Monaten zwar verlangsamt, und zum Teil war die Preisentwicklung sogar wieder rückläufig, so unter anderem für Butter; das Vorjahresniveau wird jedoch nach wie vor deutlich übertroffen: Die Aufschläge bei den Getreide- und Milchprodukten bewegten sich in den zwölf Monaten bis März 2008 zwischen 7,1 Prozent für Roggen- beziehungsweise Mischbrot und 46,6 Prozent für Speisequark. Für Butter mussten die Konsumenten im vergangenen Monat noch fast ein Fünftel mehr zahlen als im März 2007.
Mehl verteuerte sich im Jahresvergleich um 34 Prozent, Frische Vollmilch um 31 Prozent und Nudeln um 28 Prozent. Die Reispreise kletterten um 10 Prozent, während für Hefegebäck und Brötchen gegenüber dem Vorjahr gut 8 Prozent mehr zu zahlen waren.
Weitere Nachrichten aus Fokus vom 29.04.2008:
Impulse durchs und fürs mobile Geschäft
Wechsel an der Spitze
Zuwachs vor allem im Tankstellengeschäft
Von Starbucks zu SSP
Liebe Kollegen
Weitere Kassensoftware mit brot:Tplus
Vital-Brot präsentiert
Erbschaftssteuer darf Bäckereien nicht gefährden
Regulierung aller Orten Kommentar
Höhere Rechtsicherheit für Bäckereien


RSS

Zur Bildergalerie "Backkongress 2011"