Wirtschafts- & Firmeninfos
Lambertz investiert wenig
Aachen (rgb). Lambertz steht unter starkem Kostendruck und droht im Wettbewerb mit Bahlsen und Griesson-de Beukelaer Marktanteile zu verlieren. Es gibt -rger mit der Gewerkschaft NGG, die zu einer Pressekonferenz nach Aachen einlud, um auf „skandalöse” Versuche der Unternehmensleitung aufmerksam zu machen. Lambertz will nicht nach Polen auslagern, will weder ein Werk schließen noch Personal abbauen, aber Firmenchef Dr. Bühlbecker möchte die Flexibilisierungs-Möglichkeiten, die der neue Flächentarifvertrag bietet, nutzen. Eine Einigung soll zwischen allen Beteiligten nach den Somerferien angestrebt werden. Negativ bei der Beurteilung von Lambertz registrieren die Analysten, dass lediglich 1 Mio. Euro 2003/04 investiert wurde und diese Gelder in Rationalisierungs- und Erweiterungsprojekte, nicht aber in technische Anlagen flossen. Besonders wurde in die Tochtergesellschaften Weiss und Heemann investiert, nicht jedoch im Aachener Stammwerk.
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