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Krankenstand steigt weiter
IKK wertet Zahlen aus dem 1. Halbjahr 2009 aus
Ludwigsburg (p). Der Krankenstand im baden-württembergischen und hessischen Handwerk steigt nach dem historischen Tiefstand vom Jahr 2006 auch in diesem Jahr weiter an. Das zeigt die jüngste Auswertung der Innungskrankenkasse (IKK) Baden-Württemberg und Hessen von Arbeitsunfähigkeitszahlen des ersten Halbjahrs 2009. Demzufolge betrug der Krankenstand von Januar bis Juni 4,5 Prozent. Im Jahr 2008 hatte er noch bei 4,3 Prozent gelegen.
Die Zahl der Arbeitsunfälle im Handwerk ist dabei weiter gesunken, von 8 Prozent (2008) auf 7,1 Prozent im ersten Halbjahr 2009. Während die Arbeit von Jahr zu Jahr weniger unfallträchtig wird, scheinen die psychischen Belastungen für den Einzelnen dagegen zuzunehmen. Das zeigt sich an der weiteren Zunahme von psychischen Erkrankungen von 6,6 Prozent im Jahr 2008 auf 6,8 Prozent im ersten Halbjahr 2009.
Zwar steigt der Krankenstand insgesamt an, doch werden gleichzeitig die einzelnen Ausfallzeiten immer kürzer: Im ersten Halbjahr 2009 dauerte ein Ausfall durchschnittlich 11,2 Tage. Vor fünf Jahren waren es noch 12,2 Tage. Gleichzeitig steig die Zahl der Krankmeldungen. Das heißt, die Beschäftigten im Handwerk waren weniger lang, aber dafür häufiger krank als in den vergangenen Jahren.
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