Der ABZ – Tipp der Woche
Kompetenz ist nicht alles
Nehmen wir doch einmal zwei grundverschiedene Merkmale wie Kompetenz und Sympathie. Was wäre Ihnen da lieber?
In unserer Leistungsgesellschaft liegt es auf der Hand: Die Kompetenz! Wissen, Können und Bildung – das sind die Voraussetzungen, um es zu etwas zu bringen. Nicht zufällig wird deshalb in Schulen und Universitäten für die Erlangung möglichst hoher Kompetenz ausgebildet – und leider nicht zu netter Sympathie!
Aber ist es wirklich so, dass man mit allein höchstem Wissen erfolgreich durchs Leben kommt? Ich meine nein! Und ich meine, dass Sympathie sogar weitaus wichtiger ist als Kompetenz. Ein kleines Beispiel: Sie betreten eine Bäckerei als Kunde. Eines der Brote interessiert Sie näher und Sie fragen nach den Inhaltsstoffen. Und Sie sind überrascht über die Kompetenz der Verkäuferin. Sie kann Ihnen die komplette Rezeptur auswendig vortragen und weist schulmeisterhaft auf die richtige Lagerhaltung zuhause hin. Diese Wissenschaftlerin hat nur ein Problem: Sie betet ihr Wissen mit einem Sieben-Tage-Regenwetter-Gesicht und schlechter Laune herunter. Und Sie behandelt Sie wie einen dummen Schuljungen.
Und was haben Sie nun als Kunde davon? Was hat Ihnen diese geballte Kompetenz gebracht? So gut wie gar nichts! Es ist sogar gut möglich, dass Sie trotz des Lehrvortrages dieses Geschäft nicht weiter empfehlen. Die Stimmung blieb kalt.
Sie waren als Kunde alles andere als begeistert, denn wie sollten durch diese Verkäuferin positive Emotionen erzeugt worden sein?
Sorgen Sie deshalb in Ihrem Unternehmen nicht dafür, möglichst hochwissenschaftliche Einzelgänger zu engagieren. Kümmern Sie sich lieber darum, die Schlüsselpositionen mit echten Sympathieträgern zu besetzen. Nur die können Ihre Kunden letztlich begeistern.
Weitere Informationen:
www.us-beratung.de
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