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Kekse werden teurer
Produzenten verweisen auf steigende Rohstoffpreise
Bonn (hk). Die Hersteller Feiner Backwaren sehen schwierigen Zeiten entgegen. Die Produzenten werden bereits heute mit erheblichen Preissteigerungen bei wichtigen Rohstoffen konfrontiert. Darauf weist hin Dr. Hermann Bühlbecker, Vorsitzender der Fachsparte Feine Backwaren im Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) und Inhaber der Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz: „Was wir derzeit auf unseren Rohstoffmärkten erleben, ist dramatisch. Die Butterpreise sind zuletzt regelrecht explodiert, nachdem schon vorher bei Mehl, Milchpulver und Glukosesirup die Preise kräftig angezogen haben. Vor diesem Hintergrund dürften die Produktionskosten nicht zu halten sein und Preiserhöhungen zur Folge haben.
Die Preisspirale für Butter, eine der Hauptzutaten, schraube sich in ungeahnte Höhen. Die Notierung für Blockbutter sei noch nie so hoch wie heute gewesen. Bis zu 4,30 Euro/kg ab Werk werde an den Terminbörsen gehandelt. Verglichen mit dem letzten Jahr müssten die Hersteller eine Preissteigerung um mehr als 65 Prozent verkraften. Auch bei Mehl, Milchpulver und milchhaltiger Schokolade sei die Lage prekär. So lägen beispielsweise die Milchpulverpreise derzeit bei mehr als 4 Euro pro kg und damit nahezu doppelt so hoch wie noch im Vorjahr, sagte Bühlbecker.
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