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Innovationsfreude nutzen
ZDH-Präsident: Zuerst an die kleinen Betriebe denken
Berlin/Brüssel (p). Anfang Juni fand in Berlin die Europäische Konferenz über die Charta für Kleinunternehmen statt. Die Charta wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen. Ziel der Charta, die von 44 Ländern unterzeichnet wurde, ist die Verbesserung der rechtlichen und administrativen Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Betriebe. Jedes Jahr werden auf der Chartakonferenz die besten Beispiele aus der Unternehmenswelt vorgestellt – diesmal waren zwei gute Beispiele aus dem deutschen Handwerk dabei (Starter Centre der Handwerkskammer Karlsruhe, Austria-Service der Handwerkskammer für München und Oberbayern).
Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), verwies als Eröffnungsredner auf die Notwendigkeit einer Unternehmensförderung von der Gründung bis zur Übergabe – über den gesamten Lebenszyklus eines Betriebes hinweg. Kentzler machte auch deutlich, dass die Innovationsfreude im Handwerk noch besser ausgeschöpft werden muss. Zum Thema Bürokratie sagte der ZDH-Präsident: „Handwerker wollen Aufträge ausführen und nicht Formulare ausfüllen!“
Im Sinne des Leitspruches der Europäischen Kommission „Think Small First“ gab Kentzler den Konferenzteilnehmern zum Abschluss mit auf den Weg: „Wir müssen uns alle anstrengen, damit wir 2008 sagen können: wir haben zuerst an die kleinen Betriebe gedacht.“
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