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Ifo-Institut sieht Preise kritisch
München (age). Das Münchener ifo-Institut für Wirtschaftsforschung sieht in dem Preisanstieg für landwirtschaftliche Rohstoffe keine hinreichende Begründung für die teilweise drastische Verteuerung der Lebensmittel während der vergangenen Wochen. Der Agrarexperte des Instituts, Manfred Schöpe, verwies auf den sehr geringen Kostenanteil, der in der Produktion vieler Lebensmittel auf Rohstoffe entfalle. Der Wissenschaftler rechnete vor, dass in 1 kg Brot nach „alten“ Preisen nur für 7,5 Cent Getreide stecke. Selbst ein Anstieg der Getreidepreise um 75 Prozent, wie er seit dem letzten Jahr erfolgt sei, führe demnach lediglich zu einer Preissteigerung von 5,6 Cent/kg. Das seien höchstens 2 Prozent des jetzigen Verkaufspreises, wenn das Brot 3 Euro gekostet habe. Schöpe rief Verbraucher auf, die Preiserhöhungen kritisch zu hinterfragen, um auf diese Weise für mehr Transparenz zu sorgen.
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