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IGV wird 50 Jahre

Forschung und Entwicklung im Wandel der Zeiten


Potsdam (p). Das renommierte Institut für Getreideverarbeitung (IGV) wurde 1960 als Nachfolgeeinrichtung des Zentrallabors für die getreideverarbeitende Industrie gegründet mit der Zielstellung, als technisch wissenschaftliches Zentrum für verschiedene Zweige der Lebensmittel- und Futtermittelproduktion zu fungieren. Die angewandte Forschung des IGV war seit Gründung gekennzeichnet durch praxisnahe Problemlösungen. Die Einführung neuer Techniken und die Veränderung üblicher Verarbeitungsverfahren führten oft zu neuen Technologien und neuen Produkten.

Praxisnahe Problemlösungen

Bereits seit Mitte der 80er Jahre hat sich das Institut neue Forschungsfelder erschlossen, die den Bereich der Biotechnologie und insbesondere der Mikroalgen betreffen. Die praxisnahe und ergebnisorientierte Forschung und Entwicklungsarbeit im Institut führte dazu, dass der Wissenschaftsrat 1991 eine Fortführung des Institutes mit seinen Forschungsschwerpunkten empfahl.

Rechtlich unabhängig wurden nach der Privatisierung des Institutes 1994 weitere Aufgabenbereiche entwickelt. Heute bietet die IGV GmbH für internationale und nationale Partner Forschungs- und Entwicklungsleistungen in den Bereichen Biotechnologie, Lebensmitteltechnologie, Backwarentechnologie und Nachwachsende Rohstoffe an.

Darüber hinaus hat es sich als Technologie- und Bildungszentrum für das Backwarengewerbe mit jährlich mehr als 600 Teilnehmern der Bildungsangebote einen Namen gemacht. Das akkreditierte Prüflabor des Institutes übernimmt Industrie- als auch Forschungsdienstleistungen auf den Gebieten der Lebensmittel-, Futtermittel- und pflanzlichen Rohstoffuntersuchung.

„Wir forschen für eine gesunde Zukunft. Zuverlässig, kompetent, praxisnah.“ Dieser von den rund 100 Mitarbeitern täglich gelebten Philosophie fühlt sich das Institut seit Gründung vor 50 Jahren verpflichtet.


Artikel vom 14.07.2010
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