Wirtschafts- & Firmeninfos
Hug will Backwarenexport steigern
Plus beim Umsatz / Den deutschen Markt mit klassischen Süßwaren im Visier

Gute Geschäftszahlen und innovative Produkte präsentieren die Inhaber der Hug AG in Malters, Andreas und Werner Hug (von links).
Hug verlor im letzten Jahr zwei ausländische Aufträge, die zur Auslastung der Produktion dienten, aber nur eine geringe Wertschöpfung gehabt hätten, hieß es auf der Pressekonferenz über das abgelaufene Geschäftsjahr.
Auswirkungen hatte zudem das Aus der Bon-Appetit-Gruppe, bei der Hug Hauslieferant war. Dies, sowie der schrumpfende Süßwaren-Markt führten dazu, dass der Umsatz mit Süßgebäcken um 11 Prozent auf 18,9 Mio. Fr. zurückging. Die Einführung der Tiefkühlbackwaren im Schweizer Detailhandel sei hingegen zufrieden stellend verlaufen. Auch die anderen Produkt-Gruppen hätten zugelegt.
Wie im Vorjahr erwirtschaftete Hug 10 Prozent des Umsatzes im Ausland. Der Export von Gastro- und Bäckerei-Backwaren konnte stark gesteigert werden, vor allem in Deutschland und Frankreich. Auch die neuen Cracker seien im Ausland auf ein gutes Echo gestoßen. Ab Mitte diesen Jahres will man hier mit den klassischen Süßwaren wie Willisauer-Ringli, Leckerli und Stängeli Fuß fassen. Geplant ist zudem die Präsenz im Raum Moskau. Für 2006 erwartet das Familienunternehmen ein Umsatzwachstum von 4 Prozent.
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