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Getreidevermahlung konstant


Bonn (p). Die Mühlen in Deutschland haben im Kalenderjahr 2004 fast einen neuen Produktionsrekord erzielt. Die Gesamtvermahlung an Brotgetreide von 7,53 Mio. t lag damit um 10.500 t bzw. 0,1 Prozent unter dem Vorjahr, dem besten Ergebnis seit langer Zeit. Dies ergibt sich aus der neuesten Produktionsstatistik des Verbandes Deutscher Mühlen, die am Rande einer Fachtagung in Fulda von Hauptgeschäftsführer Manfred Weizbauer präsentiert wurde.

Während die Inlandvermahlung bei Weizen um 21.500 t bzw. 0,4 Prozent gesteigert werden konnte, ging sie bei Roggen um 12.900t bzw. 1,4 Prozent zurück. Die Inlandvermahlung beim Brotgetreide entwickelte sich in den meisten Bundesländern positiv, war aber stark unterschiedlich: ein Anstieg von 40.200 t in Sachsen-Anhalt stand eine Abnahme von 47.200 t in Bayern gegenüber. Die Exportvermahlung nahm insgesamt um 19.100 t bzw. 3,3 Prozent ab: 11.400 t bei Weichweizen und 7.700 t bei Roggen.

Etwa 6.000 Beschäftigte in 650 modernen Mühlenbetrieben erwirtschafteten einen Umsatz von fast 2Mrd. Euro und stellen den Hauptbestandteil des wichtigsten Lebensmittels – Brot – in vorzüglicher Qualität her.


Artikel vom 16.06.2005
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