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Getreideexport legte um drei Prozent zu
Produkte deutscher Land- und Ernährungswirtschaft weltweit gefragt / Rekordexport
Berlin (ke). Im vergangenen Jahr erreichten die deutschen Unternehmen beim Export von Produkten der Agrar- und Ernährungswirtschaft mit mehr als 40 Mrd. Euro ein neues Rekordniveau. Die hiesige Landwirtschaft erzielt inzwischen mehr als 20 Prozent ihrer Verkaufserlöse aus dem Export. Das geht aus dem kürzlich erschienenen vorläufigen Jahresbericht „Deutscher Agraraußenhandel 2006“ des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hervor.
So stiegen die Ausfuhren um 10,6 Prozent auf 37,9 Mrd. Euro und die Einfuhren um 9,3 Prozent auf 47,7 Mrd. Euro. Das Agrarhandelsdefizit erhöhte sich geringfügig auf 9,8 Mrd. Euro.
Gemessen am deutschen Außenhandel insgesamt hatten die Agrarausfuhren einen Anteil von 4,2 Prozent und bei den Agrareinfuhren 6,5 Prozent. Nach Vorliegen der endgültigen Zahlen für 2006 dürfte der Agrarexport die Marke von 40 Mrd. Euro durchbrechen und damit wieder ein Rekordergebnis verzeichnen. Für die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft hat der Export damit weiter an Bedeutung gewonnen.
Die Ausfuhren in Länder außerhalb der EU erhöhten sich dabei stärker (+19,3 %) als der Agrarhandel insgesamt (+10,6 %). Nach Angaben der WTO steht Deutschland im Weltagrarhandel bei den Einfuhren an zweiter Stelle und bei den Ausfuhren auf Platz vier. Die deutschen Agrarexporte haben sich im Vergleich zu 1990 verdoppelt, gegenüber 1980 sogar vervierfacht.
Mit Nahrungsmitteln pflanzlichen Ursprungs wurden im vergangenen Jahr rund 17,7 Mrd. Euro erzielt und für 27,4 Mrd. Euro aus aller Welt eingeführt. 12 Prozent der ausgeführten Agrarprodukte waren Getreide, Getreideerzeugnisse und Backwaren. Das entspricht einem Plus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und insgesamt einem Wert von 4,5 Mrd. Euro, dem im Bericht keine Importe gegenüberstehen. Abnehmer von Backwaren und Getreideerzeugnisse waren insbesondere die EU-Mitgliedsstaaten, die für 3,5 Mrd. Euro einkauften.
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