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Gemeinsam forschen

BfR und JRC wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren


Berlin (age). Die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission (JRC) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren. Das sieht ein Kooperationsabkommen vor, das BfR-Präsident Prof. Andreas Hensel  und JRC-Generaldirektor Dr. Roland Schenkel unterzeichnet haben. Die Zusammenarbeit umfasst die Bereiche gentechnisch veränderte Organismen (GVO), Lebensmittelsicherheit und -qualität, Konsumgüter, Chemikalien sowie Nanotechnologie und verfolgt das Ziel, den Verbraucherschutz in Europa zu stärken. Um ihrem Auftrag gerecht zu werden, benötige die Gemeinsame Forschungsstelle starke Partner in den Mitgliedsstaaten. In Deutschland verfüge man dabei mit mehr als 200 Partnerorganisationen über das größte nationale Netzwerk. Das BfR will nach den Worten von Prof. Hensel Krisen vermeiden, bevor sie entstehen.

So werde die Gefährdung durch Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in der Öffentlichkeit oft anders beurteilt als sie tatsächlich sei. Völlig anders sei dies in Ernährungsfragen und beim Gefährdungspotential durch die Zubereitung von Lebensmitteln. Durch Salmonellen entstünden jährlich schwere Erkrankungen und Todesfälle, sagte der BfR-Präsident. Zunehmende Bedeutung erlangten daneben Krankheiten durch falsche Ernährung und fehlende Bewegung. Die zunehmende Unkenntnis durch einen Mangel an Kocherfahrung sei ein wichtiger Grund für diese Entwicklung.


Artikel vom 27.04.2007
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