Aktuell

Gegen Verkauf unter Einstand


Berlin (age). Die Ernährungsindustrie unterstützt das Vorhaben der Bundesregierung, den Verkauf von Lebensmitteln unter Einstandspreis grundsätzlich zu verbieten. Man spreche sich nachdrücklich für einen fairen Leistungswettbewerb aus, erklärte die Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) in Berlin. Ein fairer Wettbewerb setze insbesondere voraus, dass kleinere und mittelständische Unternehmen vor unbilligen Behinderungspraktiken geschützt werden, wie sie unter anderem im Verkauf von Waren unter Einstandspreis ihren Ausdruck fänden.

Nach Auffassung der BVE hat sich die gegenwärtige gesetzliche Regelung, die entsprechende Verkäufe gelegentlich ohne Vorbehalt zulasse, weder als praktikabel noch als Ziel führend erwiesen. Von einem grundsätzlichen Verbot, wie es mit der vom Bundeswirtschaftsministerium geplanten Novelle des Kartellrechts geplant sei, könne eine Signalwirkung ausgehen, „dass für qualitativ hochwertige Lebensmittel ein angemessener Preis zu entrichten ist“.


Artikel vom 12.10.2006
Drucken 

Weitere Nachrichten aus Fokus vom 12.10.2006:

Das Auge isst immer mit
Positive Erwartungen übertroffen worden
Rundum gelungen
Nestlé forciert Cailler Schokolade
Handyzubehör am Kiosk
Facheinzelhandel im Blick
Zentrallager in Betrieb
Starker Zuwachs bei Export
Rückverfolgbarkeit auch für Verpackung
Altes Fett sorgt für Wärme

Kommentare

Aktuelle Meldungen aus Fokus


Abonnenten Bereich



Hilfe




Rezept der Woche

Tomaten-Brötchen
Rezept der Woche Gebäck mit Haferkleie und getrockneten Tomaten mehr ...




ABZ Newsletter

Nutzen Sie als Abonnent kostenlos unseren wöchentlichen Informationsdienst per E-Mail.

Jetzt anmelden!