Aktuell
Gegen Verkauf unter Einstand
Berlin (age). Die Ernährungsindustrie unterstützt das Vorhaben der Bundesregierung, den Verkauf von Lebensmitteln unter Einstandspreis grundsätzlich zu verbieten. Man spreche sich nachdrücklich für einen fairen Leistungswettbewerb aus, erklärte die Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) in Berlin. Ein fairer Wettbewerb setze insbesondere voraus, dass kleinere und mittelständische Unternehmen vor unbilligen Behinderungspraktiken geschützt werden, wie sie unter anderem im Verkauf von Waren unter Einstandspreis ihren Ausdruck fänden.
Nach Auffassung der BVE hat sich die gegenwärtige gesetzliche Regelung, die entsprechende Verkäufe gelegentlich ohne Vorbehalt zulasse, weder als praktikabel noch als Ziel führend erwiesen. Von einem grundsätzlichen Verbot, wie es mit der vom Bundeswirtschaftsministerium geplanten Novelle des Kartellrechts geplant sei, könne eine Signalwirkung ausgehen, „dass für qualitativ hochwertige Lebensmittel ein angemessener Preis zu entrichten ist“.
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