Nachrichten

Freistellung in Aussicht gestellt


Berlin (hk). Im Erbschaftssteuer-Streit innerhalb der großen Koalition strebt Bundeskanzlerin Merkel eine deutlich bessere Lösung an, als die, die derzeit auf dem Tisch liegt.

Auf einem Unternehmertag der Unionsfraktion erklärte die Regierungschefin, die Neuregelung dürfe den Erhalt von Familienunternehmen nicht gefährden. Merkel: „Ein Deutschland ohne Familienunternehmen ist nicht mein Deutschland.“ Die Korrekturen am vorliegenden Entwurf seien im Sinne der Wirtschaft.

Mit der Reform, gegen die es Widerstand auch in den eigenen Reihen der Union gibt, soll Unternehmenserben unter harten Auflagen 85 Prozent der Steuer erlassen werden. Nach Merkels Worten ist es Ziel der Reform, Personengesellschaften von der Erbschaftssteuer freizustellen.

Doch ob es soweit kommt, ist fraglich. Schließlich hat die Industrielobby beste Kontakte zu entsprechenden Volksvertretern.


Artikel vom 30.09.2008
Drucken 

Weitere Nachrichten aus Fokus vom 30.09.2008:

Tegut als Vorreiter
Tiefkühlbranche auf Wachstumskurs
Acrylamidsenkung bleibt Herausforderung
Inklusive Rezeptursteuerung
Zum Ehrensenator ernannt
Messe mit durchwachsener Bilanz
Polizisten sorgen für Stimmung
Stimmung erstaunlich gut
Backstube und Laden als Einheit inszeniert
Ein Päuschen im Verkauf

Kommentare

Aktuelle Meldungen aus Fokus


Abonnenten Bereich



Hilfe




Rezept der Woche

Tomaten-Brötchen
Rezept der Woche Gebäck mit Haferkleie und getrockneten Tomaten mehr ...




ABZ Newsletter

Nutzen Sie als Abonnent kostenlos unseren wöchentlichen Informationsdienst per E-Mail.

Jetzt anmelden!