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Erweiterte Meldepflicht gefordert


Berlin (age). Der Bundesrat hat sich im Zusammenhang mit den jüngsten Skandalen um überlagertes Fleisch für erweiterte Meldepflichten von Lebensmittelunternehmern ausgesprochen. Die Bundesregierung möge auf EU-Ebene darauf hinwirken, dass in Zukunft auch Lebensmittelunternehmer, die mit verdorbenen Produkten beliefert worden seien, zur Meldung bei den Behörden verpflichtet seien und die betreffenden Lebensmittel vom Markt nehmen müssten, heißt es in einer Entschließung der Länderkammer. Die entsprechende EU-Verordnung sehe eine Melde- und Handlungspflicht nach derzeitigem Stand lediglich für Unternehmen vor, die Lebensmittel in den Verkehr bringen würden. Diese seien schon bisher verpflichtet, gesundheitsgefährdende Produkte vom Markt zu nehmen und die zuständige Behörde zu informieren.



Artikel vom 05.01.2006
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