Der ABZ – Tipp der Woche
Emotionslosigkeit trifft Begeisterung
Unterwürfige Verbeugungen bis zum Boden und pausenloses Lächeln wären dann wohl doch zu viel des Guten. Aber wer sagt, dass wir deshalb überhaupt keine Emotionen im Verkauf brauchen? Warum in aller Welt muss man viel zu viele Geschäfte betreten, in denen eisschrankartiges Klima herrscht? Keinerlei Gefühlsregungen, obwohl sich hier ein neuer Kunde aus völlig freiwilligen Stücken für unser Geschäft entschieden hat. Keine Begrüßung und keine Verabschiedung. Eine roboterartige Verpackung und das Abkassieren der gewünschten Backwaren – das war's. Die kleinste Form von Engagement ist Fehlanzeige.
Es wäre wahrscheinlich auch zu viel des Guten, als Kunde eine Spur von Dankbarkeit für den Einkauf zu erhalten. Aber wer sagt, dass wir uns deshalb in der Rolle „größter Störenfried des Tages“ wohlfühlen? Man bekommt hautnah zu spüren, dass man zu früh oder zu spät gekommen ist, dass man beim Privatgespräch oder beim Telefonat stört, oder dass man das Personal mit umständlichen Sonderwünschen belästigt. Bezeichnend ist das eigene schlechte Gewissen, wenn man sich als Kunde in vielen Geschäften vorstellt mit dem Satz: „Entschuldigung, könnten Sie mir weiterhelfen bei…?“ Deshalb sollten wir es am Besten öfter so machen wie der Regisseur: „Klappe, alles noch mal von vorne! Und bitteschön mit etwas mehr Begeisterung!“
Infos: www.us-beratung.de
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