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Einzelhandel wehrt sich

Verkauf unter Einstandspreis: Gegen Gesetzesvorhaben


Berlin (rgb). Der deutsche Einzelhandel wehrt sich gegen diskutierte Gesetzesvorhaben der Bundesregierung, den Verkauf von Lebensmitteln zu nicht Kosten deckenden Preisen zu verbieten. Der Sprecher des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE), Hubertus Pellengahr, sagte der „Bild“ (Samstagausgabe), „die Verbraucher haben das Nachsehen, wenn die Preisgestaltung der Handelsunternehmen eingeschränkt wird.“

Auch der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), Jürgen Abraham, lehnt ein Verkaufsverbot für Lebensmittel unter dem Einstandspreis ab: „Bestenfalls sollte es eine Selbstverpflichtung des Handels geben.“

Pellengahr erklärte, der Handel sei dagegen, dass beispielsweise verderbliche Restposten-Ware wie Yoghurts bei verschärften Verboten nicht mehr zum halben Preis verkauft oder Geschäfte zur Eröffnung oder zum Jubiläum keine speziellen Aktions-Angebote auflegen dürften.


Artikel vom 02.02.2006
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