Der ABZ-Tipp der Woche
Einheitliches signalisiert perfekten Service
Das Personal trägt schicke Uniformen, die weder Falte noch Fleck aufweisen. Alle Bediensteten weisen sich mit angesteckten Namensschildern akkurat aus. Das gesamte Unternehmen gibt einen höchst ordentlichen Eindruck ab. Einen besseren Eindruck jedenfalls, als wenn all diese Angestellten in abgewetzter Freizeitkleidung auftreten würden. Wie gesagt: Als Kunde setzt man so etwas als selbstverständlich voraus. Aber wie wird es gesehen, wenn man auf der anderen Seite der Verkaufstheke steht – wenn man selbst in der Rolle des Personals steckt? Dann ist es natürlich eine ganz andere Sache, die merklich schwerer fällt: Man ist hier zwar Verkäufer. Aber deshalb verkleidet man sich doch nicht gleich als Clown. Man spielt hier doch nicht den Lakai in Uniform! Das Namensschild scheint etwas minderwertiges zu sein. Der Chef trägt es jedenfalls auch nicht. Warum soll man sich das selbst dann antun? Dieses „modische“ Tuch hängt man sich nicht um, denn es kratzt am Hals. Diese Schürze stört und in diesem T-Shirt friert man. Also zieht man eigenmächtig etwas anderes an. Und überhaupt lässt man sich einfach nicht vorschreiben, was angezogen werden soll. Das ist doch unwürdig. Berufskleidung, die nicht ganz so sauber und adrett wirkt – das ist alles andere als ein Kavaliersdelikt, über das man großzügig hinweg sehen kann. In Lebensmittelgeschäften schon gar nicht!
Dieser allererste Eindruck, den sich ein Kunde bereits beim Betreten des Geschäftes einprägt, ist in Wirklichkeit höchst entscheidend: Adrett einheitliche Service-Uniform muss sein. Nur so wird dem Kunden signalisiert, dass ihn hier perfekt saubere, ordentliche Dienstleistung erwartet. Nicht ein wenig angestaubt und nicht ein bisschen schmuddelig – sondern ohne Kompromiss gut!
Weitere Informationen:
Internet: www.us-beratung.de
E-Mail: ulrich.stoekle@t-online.de
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