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Ein Rekordtief erreicht

Krankenstand ging zum sechsten Mal in Folge zurück


Saarbrücken/Köln (hk). Der Krankenstand im Handwerk hat 2006 bei Pflichtversicherten der Innungskrankenkassen (IKK) ein Rekordtief erreicht. Mit 3,8 Prozent lag dieser um 0,3 Prozentpunkte unter dem Krankenstand des Vorjahres. Er ging damit zum sechsten Mal in Folge zurück.

Dazu der Vorstand der IKK Südwest-Direkt, Frank Spaniol: „Da Krankheitstage für Arbeitgeber immer ein Kostenfaktor sind, bedeuten die sinkenden Zahlen zum Krankenstand besonders auch für kleinere Handwerksbetriebe eine deutliche Entlastung.“

Um welche Zahlen es geht, das belegt eine Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft, allerdings für die Zeit bis einschließlich 2005: Für die Entgeltfortzahlung – der Arbeitgeber zahlt das volle Gehalt in den ersten 6 Wochen weiter – berappten die Unternehmen im Jahr 2005 fast 30 Mrd. Euro, einschließlich 4,4 Mrd. Euro an Arbeitgeberbeiträgen zur Sozialversicherung für die erkrankte Belegschaft.

Weitere Kosten entstehen, weil eine Vertretung eingestellt werden muss oder weil es in der Produktion nicht so rund läuft. Übrigens mussten die Arbeitgeber 1997 mit 26,7 Mrd. Euro die geringste Summe für Entgeltfortzahlungen leisten (seit 1991). Höchster Betrag war 1995 mit 32,8 Mrd.


Artikel vom 10.05.2007
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