Branche_Politik
Ein Aktivist aus der Branche
Rüdiger Nehberg berichtet über sein Hilfsprojekt
Boostedt (hhl). Einen „besonderen Abend, den Sie so schnell nicht vergessen werden“ versprach die Einladung nach Boostedt. Hans-Jürgen Tackmann hatte sie ausgesprochen und 200 Freunde, Bekannte und Geschäftspartner folgten ihr. Nur Wenige wussten den Grund für die Feier – es war der Beginn des 25. Jahres der Bäckerei Tackmann. Und kein Gast war eingeweiht in das Erscheinen von Rüdiger Nehberg. Dieser war gekommen, um über sein Leben und über sein aktuelles Hilfsprojekt zu berichten. „Rüdiger und ich kennen uns schon lange“, sagte Tackmann in seiner Begrüßung. Rüdiger Nehberg als Menschenrechts-Aktivist – diese Seite kannten viele der Gäste nicht. Nach kurzem Ausflug in seine Survival-Jahre berichtete Nehberg von „Target“. Es ist sein „Alterswerk“, im Mai wird er 75 Jahre alt.
Gemeinsam mit seiner Frau Annette hatte Rüdiger Nehberg vor Jahren das Hilfsprojekt „Target“ gegründet. „Target“ ächtet die Praxis der Genitalverstümmelung von Mädchen. Es ist beiden gelungen, die höchsten islamischen Glaubensführer dazu zu bewegen, diese Gewalttaten offiziell zur Sünde zu erklären. Jetzt setzen sich beide dafür ein, dies in allen betroffenen Ländern zu verbreiten. Diese Aktion kostet sehr viel Geld.
Die Gäste waren betroffen von dem Vortrag des Bäcker- und Konditormeisters aus Hamburg und zeigten dies auch durch ihre Spenden. Hans-Jürgen Tackmann überreichte Rüdiger Nehberg einen Scheck über 5000 Euro.
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