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Die Steuerreform verteidigt


Berlin (age). Bundesfinanzminister Peer Steinbrück  hat die geplante Senkung der Unternehmensteuern verteidigt. Die Unternehmensteuerreform stärke die Wachstumsbasis in Deutschland sowie die Einnahmen des Staates, sagte Steinbrück im Bundestag bei der Ersten Lesung des Gesetzentwurfs. Durch die geplante Verbesserung der Ansparabschreibung und die Thesaurierungsbegünstigung entstehe auch keine „Mittelstandslücke“.

Zentrales Ziel der Reform ist es, heimische Unternehmen mit niedrigeren nominalen Steuersätzen im internationalen Steuerwettbewerb zu entlasten. Gewinne sollen wieder stärker in Deutschland versteuert werden. Dazu soll ab 2008 die Steuerlast für Kapitalgesellschaften von aktuell 38,6  Prozent auf knapp unter 30 Prozent sinken. Personengesellschaften sollen in den Genuss einer Thesaurierungsbegünstigung kommen: Gewinne, die wieder reinvestiert werden, sollen nur noch mit gut 28Prozent versteuert werden. Ansonsten gilt weiter die Einkommensteuer von max. 45  Prozent. Ändern soll sich zudem die Besteuerung privater Kapitalerträge. Zinsen, Dividenden und private Veräußerungsgewinne aus Wertpapiergeschäften sollen künftig generell, allerdings erst ab Anfang 2009, mit einer einheitlichen Abgeltungsteuer von 25  Prozent belegt werden.


Artikel vom 04.04.2007
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