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Deutlich verbessertes Ergebnis

Generalversammlung der Bäko-Zentrale Süddeutschland: Umsatz im Jahr 2008 um 4,5 Prozent auf insgesamt 646,8 Mio. Euro gesteigert


Neu-Ulm (wo). „Zu dem guten Abschluss 2008 gratuliere ich ihnen“, kommentierte Herbert Schindler, Direktor des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands, in seinem Grußwort den vorgelegten Geschäftsbericht auf der Generalversammlung der Bäko-Zentrale Süddeutschland in Neu-Ulm. Schließlich wurde der Umsatz gegenüber dem Jahr 2007 um 4,5 Prozent auf insgesamt 646,8 Mio. Euro gesteigert, was nicht nur auf Preissteigerungen zurückzuführen ist. Das deutlich verbesserte Ergebnis sorgte zudem für eine Erhöhung der Vergütungen auf insgesamt 9,46 Mio. Euro.

Seriosität, Solidität und Vertrauen seien eben Werte, die auch in einer Wirtschaftkrise Bestand haben, hob Schindler mit einem Blick auf die Volks- und Raiffeisenbanken hervor, in deren Geschäftsverhalten man auf keinen Fall von einer Kreditklemme reden könne.

Auch ZV-Präsident Peter Becker gratulierte zum guten Ergebnis und betonte, dass die Erfolgsgeschichte nur fortgesetzt werden könne, wenn der Genossenschaftsgedanke weiter kultiviert werde. Denn es sei ein hochmodernes und krisenfestes Wirtschaftskonzept, wie die gut laufenden Geschäfte zeigen.

Trotzdem gab Holger Knieling, der Geschäftsführende Vorstand der Bäko-Zentrale Süddeutschland, zu bedenken, dass die Talsohle noch nicht durchschritten sei. Wenn es den Verbrauchern ans Portemonnaie gehe, bekomme das auch das Bäckerhandwerk zu spüren. „Wir müssen davon ausgehen, dass der Anteil der Ausgaben für Lebensmittel an den Gesamtausgaben weiter abnimmt.“

Aber selbst der Einstieg von Aldi ins backende Geschäft sei kein Grund, die Zukunft schwarz zu sehen. Es seien zunehmend Kreativität und Konzepte gefragt. So wolle man seitens der Bäko die Themen Kaffee – vor allem im Zusammenhang mit dem Frühstücksgeschäft – und Eis professionell voranbringen.

Jedenfalls konnten die süddeutschen Bäkos vor allem den Umsatz in den Bereichen Mehl (+15,3 %), Tiefkühlware (+11,4 %) und Frischdienst (+8,7 %) deutlich steigern. Im Eigengeschäft der Bäko-Zentrale waren es in erster Linie die Bereiche Rohstoffe (+6,6 %) und Technik (+6,9 %), die zum Umsatzplus beitrugen.

Unterm Strich könne sich ein Bilanzgewinn von 746.534 Euro und eine Eigenkapitalquote von 41 Prozent bei gegebenen wirtschaftlichen Voraussetzungen durchaus sehen lassen, wie Holger Knieling betonte.


Artikel vom 17.06.2009
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