Tagungen & Messen
Der Zukunft bessere Zeiten abgewinnen
18. BÄKO-Workshop in Dresden / Hochkarätige Referenten / Ein Ambiente zum Staunen / Branchentreffpunkt mit hohem Infocharakter
In schwierigen Marktsituationen schauen Menschen gern auf die Erfolge in der Vergangenheit zurück, denn es sind die besseren Zeiten, die den Menschen Ziele geben. Hier trennen sich die gedanklichen Wege der Optimisten und Pessimisten. Letztere kommen häufig wie Karl Valentin zu der Erkenntnis: „Früher war sogar die Zukunft besser.“ Jedoch gibt es auch heute zahlreiche Ansätze, trotz schwieriger Bedingungen in der Backbranche, begründet optimistisch in die Zukunft zu schauen.
Termin zum vormerken
Der 18. BÄKO-Workshop vom 12.-14.11.2006 in Dresden wirft die Frage auf, „Welche besseren Zeiten können wir der Zukunft abgewinnen?“ und bietet hierzu 12 hochkarätige Referenten mit inspirierenden Themen rund um die backende Branche.
Mit wissenschaftlichen Ansätzen, ganz persönlichen Sichtweisen und humoristischen Zügen werden neben den Branchenthemen aber auch allgemeine gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte behandelt. Das kurzweilige niveauvolle Rahmenprogramm rundet das Bild ab und sorgt für die Vielseitigkeit und Qualität der Veranstaltung.
„Auf zu besseren Zeiten. Der 18. BÄKO-Workshop will zum Handeln anstiften, um Ideen und Wege zu erarbeiten, welche helfen, die Zukunft der backenden Branche erfolgreich zu gestalten“, berichtet BÄKO Vorstand Holger Knieling, Hauptverantwortlicher der regelmäßig ausgebuchten Veranstaltung. „Übrigens steht auch in diesem Jahr nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zur Verfügung. Die Attraktivität des Programms und der Reiz des Elb-Florenz werden sicher viele Branchenkenner nach Dresden führen.“
Weitere Informationen und Anmeldungen finden Sie auch unter www.baeko.de.
Unkonventioneller Ökonom
Den Auftakt des BÄKO-Workshops im neuen Internationalen Congress Center Dresden übernimmt Professor Dr. Peter Bofinger, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg und Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Prof. Bofinger gilt als unkonventioneller Ökonom, der sich gern auch zu aktuellen wirtschaftspolitischen Themen äußert. Spannend wird der Beitrag allein schon vor dem Hintergrund der Mitte November anstehenden Veröffentlichung des Sachverständigen-Gutachtens für 2007.
Kabarett und Wellness
Richard Rogler nimmt sicher gern den Gesprächsfaden auf und kommentiert die wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten aus seiner ganz persönlichen Sicht. Rogler, Kabarettist und Grimme-Preisträger, gehört seit Jahren zur ersten Garde seines Faches.
Er bietet in Dresden ein kabarettistisches Wellness-Programm, das nicht nur das Zwerchfell massiert, sondern auch den Geist aktiviert.
Da kommt was auf uns zu
Der Montagvormittag steht ganz im Zeichen der Internationalisierung der Backbranche und widmet sich der Fragestellung: „Welche Chancen haben internationale Bakery-Konzepte auf dem deutschen Markt?“ Vier Brancheninsider beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und diskutieren in der anschließenden Talkrunde.
Johann Weinzettl, Geschäftsführer der ehemaligen Mitropa und heutigen SSP Deutschland GmbH, zeigt die strategischen Zusammenhänge der Verkehrsgastronomie auf. Die SSP verfügt über eine nahezu optimale Konstellation aus Hochfrequenzstandorten der Verkehrsgastronomie (Bsp.: Berliner Hauptbahnhof) und einem hochkarätigen Markenportfolio (Caffé Ritazza, Millie´s Cookies, Upper Crust, Burger King und Gosch Sylt.)
Helmut Klemme, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der gleichnamigen TK-Großbäckerei, gibt einen Einblick in den internationalen Teiglingstourismus und analysiert mögliche Konsequenzen für den deutschen Markt.
Der wachsende Markt belegter Backwaren entwickelt sich neben dem traditionellen Bäckermarkt insbesondere im Systembereich der Verkehrsgastronomie. Momme Rohwer, Geschäftsführer und Mitgesellschafter der The Sandwich Man GmbH zeigt die wesentlichen Unterschiede zwischen Systemern und traditionellen Bäckereien auf. Dies beginnt bei der Produktauswahl und endet bei der Kundenreichweite.
Klaus Wiedemann, Berliner Bäckermeister und Unternehmer, kennt die Systemgastronomie aus eigenen Beobachtungen und rundet den Kongressvormittag mit seinen Erkenntnissen ab. Gleich mit zwei Filialen lebt er Tür an Tür mit Backwaren-Systemern: Dunkin Donuts und Starbucks. Wiedemann berichtet über seine Erfahrungen mit dem internationalen Wettbewerb.
Der zufriedene Kunde
Der Montagnachmittag bringt neue Themenansätze. Das Thema Kundenzufriedenheit und deren Messung betreffen alle Wirtschaftsbereiche, auch die backende Branche. Jedoch nicht jede Messmethode lässt sich in der Bäckerei einsetzen. Prof. Dr. Achim Spiller von der Universität Göttingen zeigt anhand einer eigens für den BÄKO-Workshop erstellten Fallstudie unter Mitwirkung von acht Bäckereien die engen Zusammenhänge zwischen dem umsatzbezogenen Geschäftserfolg und der Kundenzufriedenheit auf.
Das Brot von Morgen
Der Begriff „Food-Trends“ wird dem Untersuchungsgegenstand der Studie von Marktforscher Stephan Sigrist des Gottlieb-Duttweiler-Institutes kaum gerecht. Sigrist beschäftigt sich in seinem Referat mit möglichen Ausprägungen von Food-Design, den schwindenden Grenzen zwischen Pharma- und Foodindustrie sowie der Perspektive auf personalisierte Ernährung mit Zusatzfunktionen. Diese mögliche zukünftige Abstraktion der Ernährung stellt sogar das Selbstverständnis des Menschen zur Debatte. Dass eine solche Entwicklung auch Gegenentwicklungen auslösen kann, bestätigt zum Beispiel der derzeitige Bio-Boom.
Die ethische Seite des Backens
Karl Huober ist Unternehmer und Hersteller der bekannten Dauerbackware HUOBER-Brezel, welche seit Jahren erfolgreich im Lebensmitteleinzelhandel vermarktet wird. Er sieht Backen als verantwortungsvolle menschliche Aufgabe zwischen Handwerk, Industrie und Kommerz. Es geht ihm um eine faire Marktwirtschaft und selbstverantwortlichen Umgang mit den Ressourcen. Für den BÄKO-Workshop hat er sich die GDI-Studie genauer angeschaut und nimmt im Rahmen seines Beitrages auch Stellung zu den radikalen Food-Trends.
Das Familienunternehmen
Der erste Beitrag am Dienstag des BÄKO-Workshops beschäftigt sich mit der Betriebsform „Familienunternehmen“ und den unternehmenspolitischen Vor- und Nachteilen. Die Öffentlichkeit steht im Zwiespalt: Einerseits hängt den Familienunternehmen oftmals ein angestaubtes Image an. Sie werden als „traditionell“, „altmodisch“ oder gar als „Auslaufmodelle“ beschrieben. Andererseits sind sie als Arbeitgeber und Innovationsmotor Hoffnungsträger einer gesunden Wirtschaftsentwicklung. Der Diplom-Sozialwissenschaftler Torsten Groth zeigt auf, dass Familienunternehmen in ihrem Erfolgspotenzial häufig zu unrecht unterschätzt werden.
Weniger was man sagt, sondern vielmehr wie man es sagt, spielt im Beitrag des Rhetoriktrainers Patric P. Kutscher die wesentliche Rolle. Kutscher ist davon überzeugt, dass Gestik, Mimik und die Stimme 93% des Kommunikationserfolges ausmachen. Der ehemalige ZDF-Sprecher coacht und berät heute zahlreiche Größen der deutschen Wirtschaft.
Achterbahn der Finanzmärkte
Zum Abschluss gibt Deutschlands beliebtester Börsen-Plauderer Frank Lehmann Anmerkungen zur Achterbahn auf den Finanzmärkten, zu Gier und Angst, Moral und Profit, Konjunktur und Politik. Der redaktionsleitende Moderator der Sendung „Börse im Ersten“ hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen und weiß, wie trockene Themen auch spannend vermittelt werden können.
Der 18. BÄKO-Workshop hat mit Dresden einen Austragungsort mit hohem historischen Wert gewählt. Aber auch einen Ort, der exemplarisch wie kaum ein anderer für Wiederaufbau steht.
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