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Den Gewinn im Jahr 2004 weiter gesteigert

Bäko-Zentrale Süddeutschland eG: Deutlich verstärktes Lagergeschäft als Basis für gutes Ergebnis / Rekordausschüttung mit 9 Mio. Euro


Ladenburg (p). Die Bäko-Zentrale Süddeutschland eG konnte sich im Jahr 2004 trotz des schwierigen Umfeldes mit Betriebsschließungen und Umsatzeinbrüchen im Bäcker- und Konditorenhandwerk gut behaupten. Zwar sank der Gesamtumsatz im Jahr 2004 um 2,52 Prozent auf 638,7 Mio. Euro, jedoch erbrachte das strategisch wichtige Lagergeschäft eine Steigerung um 1,66 Prozent. Besonders erfolgreich in diesem Segment war der Bereich Rohstoffe mit nahezu 12 Prozent mehr Umsatz. Die Bereiche Zentralregulierung und Vermittlungsgeschäft als eher „passive“ Geschäftsarten verloren dagegen. Einer der wesentlichen Gründe war der fusionsbedingte Ausfall einer Mitgliedsgenossenschaft, welcher allein schon eine Umsatzminderung von ca. 3,8 Mio. Euro verursachte.

Der eigene leistungsfähige und weltweite Wareneinkauf sowie die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte bildeten die Basis für das gute Ergebnis. Aber nicht nur wertmäßig konnte das bereits gute Jahr 2003 im Rohstoff-Eigengeschäft übertroffen werden. Auch die Mengen wurden erheblich gesteigert. So erbrachte allein der Rohstoff-Import 19,4Prozent mehr Containeranlieferungen als im Vorjahr.

Deutliche Kostenreduzierungen

Dass neben dem operativen Warengeschäft auch insbesondere das Kosten- und Leistungsmanagement der Zentralgenossenschaft – mit deutlichen Kostenreduzierungen in allen wesentlichen Bereichen – nahezu optimal verlief, zeigt die Höhe der Vergütungen.

Einschließlich der Dividende wird die Bäko-Zentrale Süddeutschland eG für 2004 über 9 Mio. Euro ausschütten: In der Fusionsgeschichte der Bäko-Zentralen das bisher beste Ergebnis.

Auch die weiteren betriebswirtschaftlichen Kennzahlen geben Anlass zur Freude. So stieg zum Beispiel der Bilanzgewinn um 7,3 Prozent auf 887.618 Euro.

Dieses Jahresergebnis wird der Generalversammlung am 20. Juni 2005 in Stuttgart zur Beschlussfassung vorgelegt.

„2004 war für uns trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein sehr erfolgreiches Jahr. Wir können mit der Geschäftsentwicklung der Bäko-Zentrale Süddeutschland eG zufrieden sein. Die Bäko entwickelte sich im vergangenen Jahr übrigens auch in den speziellen Bedarfsmärkten zum Marktführer, wie zum Beispiel im Eisbedarfsmarkt durch die Unternehmenstochter Eisunion GmbH,“ berichtet Albert Eurskens, geschäftsführender Vorstand der süddeutschen Zentrale.

Der kumulierte Außenumsatz der Bäko-Zentrale Süddeutschland eG und der Tochtergesellschaften betrug 2004 ca. 701 Mio. Euro. Die Tochterunternehmen besitzen jeweils ein sehr spezifisches Know-how für Teilgebiete des Bäckerhandwerkes oder Spezialmärkte.

Durch die Übernahme des Fachgroßhändlers Eis-Fassbender konnte zum Beispiel die Eisunion GmbH ihr Umsatzpotenzial für 2005 erheblich ausbauen und verfügt nun über eine annähernd flächendeckende Distribution in Süddeutschland.

Auch die Tochtergesellschaft Bako Hungaria Kft. verfolgt expansive Strategien. Mit zirka 2000 Kunden beliefert das Unternehmen bislang etwa zwei Drittel des gesamten ungarischen Bäcker- und Konditorenhandwerkes. Der vor kurzem feierlich eröffnete neue Standort mit erheblich erweiterter Lagerfläche, Vertriebs- und Logistikstruktur ermöglicht es, den Kunden in Ungarn zukünftig flächendeckend als Partner zur Seite zu stehen.

Mehrumsatz pro Mitglied

Auf regionaler Basis erwirtschafteten 25 Bäko-Genossenschaften in Süddeutschland und Österreich im Jahr 2004 einen Gesamtumsatz in Höhe von 887 Mio. Euro. Damit lag dieser, bereinigt um den fusionsbedingten Wechsel einer Genossenschaft zum Landeszentralbereich Nord, lediglich um 0,2 Prozent niedriger als im Vorjahr.

Der Umsatz pro backendes Mitglied konnte im Durchschnitt aller Bäkos im Süden um 2 Prozent auf 93.884 Euro erhöht werden. Diese Steigerung verdeutlicht den Strukturwandel der Mitgliedsbetriebe und die erfolgreiche Ausrichtung des Bäko-Leistungsprofils.


Artikel vom 16.06.2005
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