kolumne
Dafür sorgen, dass Arbeit Spaß macht
Bereits am frühen Morgen, wenn man sich auf den Weg zur Arbeit quält, nimmt die gute Laune mehr und mehr ab. Und im Geschäft angekommen, betreibt man gerade noch „business as usual“.
Seien Sie doch einmal ehrlich: Wie stehen Sie zu Ihrer Arbeit? Ein lästiges Mittel zum Zweck? Eine Qual? Ein Ärgernis? Ein langweiliges Schlafmittel? Eines muss klar sein: Eine Aufgabe im Beruf richtig engagiert zu erledigen, einen Kunden wirklich zuvorkommend und freundlich zu bedienen, sich auf ihn zu freuen und mit Schwung ihn zum Umsatz zu motivieren – dieses Verhalten funktioniert nicht mit der Brechstange.
Für gute Kundenorientierung zu sorgen, kann man nicht mit Rundschreiben ans Schwarze Brett hängen. Einzig und allein derjenige, der hinter seiner Firma steht, kann das ausführen. Nur, wenn eine gute Stimmung herrscht, nur, wenn man sich auf die Kollegen und den Chef verlassen kann, entsteht diese Atmosphäre. Sonst nicht!
Ein Unternehmer muss dafür sorgen, dass seine Mitarbeiter gerne für ihn und seine Firma arbeiten. Er muss dafür sorgen, dass die Arbeit ein Stück weit Spaß macht.
Jeder, der am frühen Morgen an nichts anderes denkt als an den Feierabend, der sollte sich Gedanken machen. Im eigenen Interesse und im Interesse des Unternehmens, für das man arbeitet.
Das sind doch Binsenweisheiten, sagen Sie!? Na dann versuchen Sie bitte, sich an Firmen zu erinnern, von denen Sie als Kunde begeistert sind. Firmen, von denen Sie nicht zufällig einmal von dem einen oder anderen Mitarbeiter einigermaßen bedient worden sind. Sondern zählen Sie bitte die Unternehmen auf, in denen alle Mitarbeiter, die Sie treffen, ausnahmslos nett und zuvorkommend sind. Eine wirklich ansteckend gute Stimmung. Und? Kennen Sie wirklich viele Geschäfte dieser Art? Hand aufs Herz!
Weitere Informationen:
ulrich.stoekle-online.de
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