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Brotforschung für Allergiker
Stuttgart (ke). In Deutschland gibt es je nach Schätzung 100.000 bis 250.000 Personen, die auf herkömmliches Brot verzichten müssen, weil sie kein Gluten vertragen, das in Weizen, Roggen und verwandten Getreidesorten vorkommt. Ein Forschungsprojekt der Universität Hohenheim soll ihnen wieder zum Genuss von Frühstücksbrötchen verhelfen. Wie Prof. Dr. Herbert Schmidt, Lebensmittelmikrobiologe anlässlich eines Fachsymposions in Stuttgart bestätigte, experimentiere man mit einem neuen Sauerteig aus Pseudocerealien wie Buchweizen, Amaranth und Hirse. Als positiven Nebeneffekt bezeichnete Schmidt, dass damit neue Geschmacksrichtungen für das Brot entdeckt würden. Insgesamt hätten Mikroorganismen eine große Zukunft: Mit spezifischen Bakterien wolle man bei weiteren Lebensmitteln gesundheitsfördernde Wirkungen erzielen.
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