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Brot und Kartoffeln haben Konjunktur
Trotz steigender Preise für Verbraucher eine günstige Ernährungsmöglichkeit

Der Konsum von Brot und Kartoffeln hat im ersten Halbjahr zugelegt. Das mag damit zusammenhängen, dass man sich bei allgemein steigenden Lebensmittelpreisen mit diesen Produkten nach wie vor günstig ernähren kann. Foto: Siebrecht Foto: Siebrecht
Nach Angaben der Zentrale Markt- und Preisberichtstelle der Agrarwirtschaft GmbH (ZMP) in Bonn stiegen die Einkaufsmengen der Privathaushalte an Brot von Januar bis Mai 2008 um 2,7 Prozent, und Speisekartoffeln gehen in Deutschland wieder.
Brot kann als eine der nach wie vor preiswertesten Möglichkeiten der Ernährung gelten, selbst wenn auch auf diesem Sektor die Ladenpreise gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Für Brot und Kleingebäck haben die Konsumenten im Juni 2008 durchschnittlich 6,2 Prozent mehr zu zahlen als vor einem Jahr. In dieser Größenordnung wurden die Ladenpreise allerdings schon im Herbst 2007 angehoben. Seit Anfang dieses Jahres hätten sie sich kaum noch verändert.
Preise bleiben unverändert
Die gestiegenen Preise für Brotgetreide haben sich während des gesamten zurückliegenden Jahres auch auf die Verbraucherpreise ausgewirkt. So mussten die Verbraucher im Juni 2008 für Brot und Kleingebäck rund sechs Prozent mehr bezahlen als im gleichen Vorjahresmonat. Dennoch zeigen die aktuellen ZMP-Ergebnisse, dass sich die Lage beruhigt hat. Die Preise blieben im Vergleich zum Mai 2008 nahezu unverändert.
Kartoffeln legen deutlich zu
Der Absatz von Speisekartoffeln geht nach Jahren rückläufiger Absätze in Deutschland wieder nach oben. In den ersten vier Monaten 2008 seien mehr Kartoffeln gekauft worden als im Vorjahreszeitraum. Im April lag die Einkaufsmenge privater Haushalte um 14,7 Prozent höher als vor einem Jahr, im März waren es nach Marktforschungsdaten der ZMP 4,1 Prozent mehr. Dabei seien die bisher überwiegend importierten Frühkartoffeln meist teurer verkauft worden als im Vorjahr. Seit Anfang Juli die heimische Ernte auf dem Markt gekommen ist,
können sich Kunden aber über nachlassende Preise freuen.
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