Fokus
Bio auch ohne Boom im Trend
20. Biofach: 46.000 Besucher und 2700 Aussteller / Nachhaltigkeit und fairer Handel wichtige Themen / Interesse der Bäcker etwas gedämpft

Blickfang: Bionade sorgte mit der Präsentation der Quittenlimonade für Aufsehen. Fotos: Wolf Fotos: Wolf
Themen, die auch im Bäckerhandwerk verstärkt Einzug halten. So waren zahlreiche Anbieter für und aus dem Bäckerhandwerk präsent. Die Meyermühle aus Landshut (siehe Interview auf Seite 2) und ihr Geschäftspartner Hofpfisterei gehören schon zum Inventar der Biofach. Beide Unternehmen sind mit der Resonanz auf der Messe zufrieden. Die Wachstumsraten der vergangenen Jahre könne man zwar nicht mehr halten, aber man gehe von einer weiteren kontinuierlichen Entwicklung in der Biobranche aus, so das Fazit nach der Messe.
Auch Heinz Künkele, Geschäftsführer der Schapfenmühle und einer der drei Gesellschafter von BioKorn (Heimatsmühle und Frießingermühle mit im Boot), zog ein positives Resümee bezüglich der Präsenz von Biokorn. Leider sei aber seiner Einschätzung nach das Interesse der Bäcker im Vergleich mit den Vorjahren etwas zurückgegangen.Wolf Butterback war zum ersten Mal mit seinem neuen Biosortiment auf der Messe. Marketingleiterin Tanja Böttcher: „Unterm Strich sind wir mit unserem ersten Auftritt zufrieden.“ Trotz verhaltenem Interesse, sei deutlich geworden, dass man in Zukunft am Thema Bio nicht vorbeikomme.
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