Wirtschaft
Barilla bleibt auf Kamps sitzen
Mailand (p). Der italienische Nahrungsmittelkonzern Barilla muss beim geplanten Verkauf der Bäckereikette Kamps kleinere Brötchen backen.
Barilla habe bislang noch keine überzeugenden Angebote für die im Frühjahr zum Verkauf gestellte Kette erhalten, sagte Barilla-Chef Robert Singer in Mailand. Ändere sich dies nicht, könne der Verkaufsprozess auch wieder gestoppt werden. Das Geschäft von Kamps laufe gut.
Barilla hatte die Kamps-Gruppe 2002 vom Unternehmer Heiner Kamps für rund 1,8 Milliarden Euro übernommen. Verkauft werden soll nur die Bäckereikette mit 900 Läden und 1200 Mitarbeitern. Das Markengeschäft mit „Golden Toast“ und “Lieken Urkorn“ steht nicht zur Disposition.
Der italienische Traditionskonzern Barilla ist vor allem mit Nudeln bekannt geworden, für die die Italiener jetzt deutlich mehr bezahlen als im Vorjahr.
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