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Auf kleine Betriebe setzen
Masterplan für kleine Unternehmen gefordert
Berlin (hk). Deutschland braucht nach Einschätzung von German Drechsler, dem Bundesvorsitzenden der Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD), einen Masterplan für die kleineren Unternehmen. Denn diese Firmen seien es, die am Standort Deutschland die Jobs schafften, sagte Drechsler zum Abschluss des Know-how-Transfers mit dem Deutschen Bundestag in Berlin. „Konzerne und große Unternehmen wandern ab, lagern aus und verrechnen ihre Gewinne und Verluste mit großen Vorteilen je nach Lage der nationalen Steuergesetzgebungen. Die kleineren Unternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern hingegen sind auf Gedeih und Verderb an den Binnenmarkt gebunden. Wenn Deutschland aus eigener Kraft wieder an die Spitze will, muss es auf diese Unternehmen setzen.“
An die Spitze des geforderten Masterplanes gehöre die Beschränkung des Kündigungsschutzes auf Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern, eine echte Entlastung bei den Einkommenssteuern und Sozialabgaben sowie die Konzentration des Bürokratieabbaus auf kleinere Betriebe.
„Für den, der mit wenigen Beschäftigten arbeitet, muss bei Auftragsspitzen das Risiko einer Neueinstellung überschaubar bleiben“, sagte Drechsler.
„Er muss die Möglichkeit haben, ohne Bilanztricks Eigenkapital zu bilden, und sich ohne den Zukauf teurer Dienstleistungen im Arbeits- und Steuerrecht oder bei seinen vielfältigen Melde- und Dokumentationspflichten zurechtzufinden.“
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