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Ankerbrot scheint konsolidiert
Wien (p). Österreichs größter Bäckereifilialist Ankerbrot lässt verlauten, den Plan im aktuellen Geschäftsjahr erfüllen zu können, meldet der Onlineticker Medianet.at.
Nach jahrelanger Berg- und Talfahrt konnte sich Ankerbrot nach der Übernahme durch die Familie Ostendorf und einem harten Sparkurs seit 2003 wieder erholen. Filialen mussten geschlossen, der Mitarbeiterstand von rund 2400 auf rund 1800 abgebaut werden. Im Umsatz konnte man im vergangenen Geschäftsjahr leicht zulegen: plus fünf Prozent auf 126 Mio. Euro im Vergleich zu 120 Mio. Euro im Jahr 2005. Gewinnzahlen veröffentlicht das Unternehmen noch nicht – Ende des Jahres werden die übrigen Unternehmenszahlen offiziell bekannt gegeben. Der Kostendruck sei auf „gestiegene Getreidepreise, erhöhte Energiekosten und die aktuellen Kollektivvertragsverhandlungen“ zurückzuführen. All dies habe die Getreideprodukte insgesamt empfindlich verteuert, erklärte Unternehmenssprecherin Claudia Freitag. Anker beliefert neben den eigenen 184 Bäckereifilialen auch fast alle Einzelhandelsketten.
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