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Angst vor der Katze im Sack
Studie zeigt: Kein großes Vertrauen der Verbraucher in Verpackungsangaben bei Lebensmitteln

Statt sechs Eiern, wie angegeben, ist nur eines in der Verpackung. Soweit sind wir noch nicht. Doch die Verbraucher sind bei Lebensmitteln sehr skeptisch, ob die angegebenen Mengen und/oder der angegebene Inhalt auch stimmen.
Die Verunsicherung der deutschen Verbraucher beim Lebensmittelkauf drückt sich laut Studie vor allem in folgenden Aspekten aus:
Jeder zweite versteht die Angaben auf Verpackungen nicht
75 Prozent können nicht erkennen, ob ein Produkt gesund ist
71 Prozent können nicht einschätzen, ob ein Produkt für Kinder
geeignet ist
Nur einer von zehn vertraut Industrie und Politik in
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Die größte Sorge der deutschen Verbraucher beim Kauf von Lebensmitteln lautet: Es ist am Ende nicht das in der Packung, was draufsteht. Also dass zum Beispiel in der Erdbeermarmelade gar keine Erdbeeren mehr sind. Vor solchen Mogelpackungen haben 55 Prozent der Befragten Angst. Ebenso groß ist die Sorge vor Lebensmitteln mit gentechnisch veränderten Zutaten. Diese grundsätzliche Verunsicherung drückt sich auch darin aus, dass über die Hälfte der Befragten glaubt, dass Lebensmittel gar nicht so gesund sind, wie die Hersteller behaupten. Jeweils 48 Prozent der Verbraucher befürchten, dass auf der Verpackung wichtige Angaben zu den Inhalten nur versteckt oder gar nicht angegeben sind. Und dass verwendete Zusatzstoffe, wie Geschmacksverstärker oder Farbstoffe, gesundheitsschädlich sind.
Verwirrende Angaben
Jeder zweite Deutsche versteht die Angaben auf Lebensmittelverpackungen nicht. Ein Hauptgrund für die deutliche Verunsicherung der deutschen Verbraucher liegt in der Schwierigkeit, Verpackungsangaben vollständig zu begreifen: 49 Prozent der Befragten finden die Angaben auf den Lebensmitteln weniger oder gar nicht verständlich. Überdurchschnittliche Verständnisprobleme haben insbesondere ältere Menschen (45–59-Jahre: 52 Prozent und 60+ Jahre: 58 Prozent).
Fazit: Für das Bäckerhandwerk sind das eigentlich gute Nachrichten. Denn hier hat man beste Möglichkeiten, sich mit Transparenz zu profilieren und an der Theke Rede und Antwort zu stehen.
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