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Anbauplus bei heimischem Getreide
Preise beflügeln den Anbau von Weizen und Roggen
Wiesbaden (ke). Die steigenden Getreidepreise beflügeln den Anbau von Weizen, Roggen und Gerste in Deutschland. Zur Ernte 2008 haben die Bauern bundesweit auf über 3,1 Millionen Hektar Winterweizen angebaut – das war ein neuer Höchststand und ein Plus von fast sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr, berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Zugleich säten die Landwirte auf 749.000 Hektar Roggen aus – das war soviel Fläche, wie seit sieben Jahren nicht mehr und ein Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Weizen ist das wichtigste Getreide auf deutschen Feldern.
Der Rapsanbau war dagegen trotz des wachsenden Einsatzes von Biodiesel rückläufig. So ging die Raps-Aussaatfläche im Frühjahr um 8,5 Prozent auf 1,4 Millionen Hektar zurück. Grund dafür sei der feuchte Herbst 2007 gewesen. „Weil es im Herbst zu nass war, haben die Bauern nach der schwierigen Bestellung im Frühjahr auf die robuste Sommergerste und auf Sommerweizen umgestellt“, sagte eine Statistikerin. Die Anbauflächen schwankten daher abhängig von den Witterungsverhältnissen von Jahr zu Jahr. Die Anbaufläche von Sommergerste, die häufig auch zum Brauen von Bier verwendet wird, wuchs um zehn Prozent, die Fläche von Sommerweizen um 44 Prozent, bei Körnermais um auf 19 Prozent.
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