Tagungen & Messen
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Das Roggenkompetenz-Zentrum auf der iba 2006: Großes Interesse an Roggenverarbeitung / „Roggenbäcker 2007“ ausgelobt

Viele Besucher ließen sich intensiv von Dr. Andreas Baitinger zum Thema Mehlanalytik am Messelabor beraten.
Startschuss für den
„Roggenbäcker 2007“
Auf der iba fiel außerdem der Startschuss zur nächsten Runde des Branchenwettbewerbs für den Roggenbäcker 2007, der wieder von der CMA gemeinsam mit den Verbänden von Backgewerbe und Müllerei veranstaltet wird. Jochim Schulze, CMA-Produktmanager für Brot und Backwaren, erwartet nach den Gesprächen sowie der Abfrage von Beratungsbroschüren zu Roggengebäcken und Marketing auf der iba eine starke Beteiligung: „Die Praxis zeigt, dass sich mit speziellen Roggengebäcken, die als Leitprodukte für das Gesamtangebot an Qualitätsbackwaren stehen, überdurchschnittliche Markterfolge erzielen lassen.“ Der Schwerpunkt beim jetzt aufgerufenen Roggenbäcker-Wettbewerb 2006/2007 liegt auf Roggen-Kleingebäcken. Die detaillierten Teilnahmeunterlagen zum Roggenbäcker 2007 mit Aufgabenstellung und Einsendeschluss können bei der CMA (Abt. Brot und Backwaren, Postfach 20 03 70, 53133 Bonn; Fax: 0228/847202) angefordert werden.
Bildungshunger – nicht nur
auf Roggen
Medien und Bildung für das Backgewerbe gab es von der GMF. Dabei stand im Sinne der „Roggenkompetenz“ dieses Thema zwar im Vordergrund der Messepräsentation, GMF-Geschäftsführer Dr. Heiko Zentgraf sieht aber als iba-Bilanz eine sehr viel weiter führende Perspektive: „Ich habe hier den Eindruck gewonnen, dass die Nachfrage nach fachlichen Bildungsinhalten so groß war wie nie zuvor auf einer iba. Vielleicht hat auch die Diskussion um PISA dazu beigetragen, dass in den Betrieben über qualifizierte Aus- und Weiterbildung intensiver nachgedacht wird als in den zurückliegenden Jahren. Deshalb haben wir wohl mit unseren neuen Ausbildungsbausteinen zum Lehren, Lernen und Backen-Können als Messeangebot genau richtig gelegen. Das hier erstmals vorgestellte Heft für die Ausbilder in den Backbetrieben und ihre Azubis ging weg wie die sprichwörtlichen 'warmen Semmeln'. Enttäuschend war für mich die geringe Zahl an Berufsschullehrern, die diesmal den Weg zu uns gefunden haben. Sie waren für die GMF immer eine wichtige iba-Zielgruppe. Wenn aber viele von ihnen - evtl. aufgrund von Sparmaßnahmen im Schulbereich – auf Messebesuche verzichten müssen, werden wir für diese Lehrkräfte andere Kommunikationswege nutzen.“ Wer nicht auf der iba war, kann ein Ansichtsexemplar des Heftes mit den Ausbildungsbausteinen kostenlos bestellen:
GMF, Kennwort „Backen Können“, Postfach 300165, 53181 Bonn; oder per E-Mail (mit Postanschrift!):
info@gmf-info.de
Der Mühlenservice für
sicheres Backen
Ein Hauptanziehungspunkt des Standes war das „Messe-Labor“: Gerade vor dem aktuellen Hintergrund der diesjährigen „Ernte mit zwei Gesichtern“ nutzten viele Besucher die Gelegenheit zu intensiven Beratungsgesprächen rund um das Thema Mehlanalytik und -qualität. Mit Amylogramm und Sedimentationswert-Bestimmung konnten „live“ vor Ort zwei der wichtigsten Analysemethoden gezeigt und praxisnahe Diskussionen geführt werden. „Die richtige Interpretation der Zahlenwerte aus der Mehlanalytik war für die Besucher von hohem Interesse, zumal in diesem Jahr gerade bei Roggenmehlen für viele Bäcker Handlungsbedarf bei der Anpassung an ihre backtechnischen Verfahrensabläufe besteht. Hier konnten wir vielfach konkret helfen“, sagte Dr. Andreas Baitinger, einer der drei Fachlehrer von der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau (Stuttgart), die im Wechsel das Messelabor des Verbandes Deutscher Mühlen betreuten. Außerdem macht Baitinger deutlich, dass hier in der Tat Informationsbedarf ist: „Bei den Gesprächen vor Ort war vielfach der fehlende Wissenshintergrund und das fehlende Fachverständnis spürbar, welche konkreten Aussagen die jeweiligen Werte vermitteln. Viele Bäcker hatten letztmalig während ihrer Ausbildung von den Analysedaten gehört.“
Qualitätssicherung von der Mühle bis zur Backstube
Ein wesentliches iba-Kommunikationsziel aus Sicht des Verbandes Deutscher Mühlen war, die Informationsbrücke von den Produkten der Müllerei zum Qualitätsmanagement in den backenden Betrieben zu schlagen. „Das ist uns, denke ich, gut gelungen“, meinte Andreas Bolte, der beim Mühlenverband für die iba zuständige Mitarbeiter
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