Nachrichten

Agrarprodukte sollen Herkunft offenbaren

EU plant verpflichtender Nachweis als Teil eines Grundstandards


Brüssel (age). Die Europäische Kommission plant einen verpflichtenden Herkunftsnachweis für Agrarerzeugnisse. „Verbraucher sollten den Ort der landwirtschaftlichen Erzeugung von EU-Agrarprodukten durch eine geeignete Kennzeichnung erfahren können“, heißt es im Entwurf eines Weißbuchs zur Agrarproduktqualität, der zurzeit zwischen den Abteilungen der Behörde hin und hergereicht wird. Die verpflichtende Angabe dürfte sich auf einen Hinweis wie „EU-Landwirtschaft“ beziehungsweise „Nicht-EU-Landwirtschaft“ oder „EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft“ für zusammengesetzte Produkte beschränken.

In den Befragungen der Öffentlichkeit, auf die die Kommission zurückgreift, sprechen sich Verbraucher und Landwirte mehrheitlich für einen verpflichtenden Herkunftsnachweis aus, während Nahrungsmittelhersteller sowie Groß- und Einzelhändler für die Ausweisung von verarbeiteten Produkten beträchtliche Hürden sehen. Die Herkunftskennzeichnung ist Bestandteil weiterer Überlegungen zur Überarbeitung von Marketingstandards. Künftig soll es einen allgemeinen verpflichtenden Grundstandard geben, der mit freiwilligen Elementen ausgestaltet werden kann. Ferner soll unter anderem das System der geschützten Ursprungsbezeichnungen neu gefasst werden.


Artikel vom 19.05.2009
Drucken 

Weitere Nachrichten aus Fokus vom 19.05.2009:

Gegen die Irrtümer der EU-Kommission im Einsatz
Für die Frische-Garantie
Bäcker und BaristaKommentar
AMI nimmt Konturen an
DLG mit neuem Qualitätszeichen
Kennzeichnung beschränken
Wort-Bildmarke optimiert
Großbäckerei feiert Richtfest
Jowa wächst stark im Ausland
Zertifizierung für Kessko

Kommentare

Aktuelle Meldungen aus Fokus


Abonnenten Bereich



Hilfe




Rezept der Woche

Tomaten-Brötchen
Rezept der Woche Gebäck mit Haferkleie und getrockneten Tomaten mehr ...




ABZ Newsletter

Nutzen Sie als Abonnent kostenlos unseren wöchentlichen Informationsdienst per E-Mail.

Jetzt anmelden!