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ABZ-Monitor: Viele haben die iba gebucht

Große Bereitschaft den Weltmarkt des Backens zu besuchen / Hohe Investitonsneigung


Stuttgart (kh). Beim jüngsten ABZ-Monitor, einer Onlinebefragung mit dem Charakter einer repräsentativen Stichprobe kam es heraus: Die Bäcker zieht es im Herbst nach Müchen auf die iba. 55,2 Prozent der Bäcker haben sich bereits jetzt entschieden, dem Weltmarkt des Backens einen Besuch abzustatten.

Die Zahl der Unentschlossenen ist mit 18,9 Prozent der Befragten noch relativ groß. Die Veranstalter können sich aber wohl sicher sein, dass die Mehrheit der Zögerer sich dann doch für einen Messebesuch entscheiden wird. Wir haben dabei auch untersucht, ob es regionale Unterschiede für die Entscheidung zur iba zu gehen, gibt. Die Werte in Bayern und Baden-Württemberg waren zwar etwas höher, hier gaben über 60 Prozent an, die iba besuchen zu wollen. Aber selbst im hohen Norden ist die Bereitschaft der Betriebe, nach München zu kommen, mit über 50 Prozent noch recht hoch.

Die iba wird ihrer Funktion als Branchenmagnet mit weiterer Anziehungskraft offensichtlich gerecht.

Der Messebesuch allein hilft den Ausstellern recht wenig, daher gilt das Interesse der Anbieter natürlich der Investitonsbereitschaft der Branche und die ist nach wie vor recht hoch. Knapp jeder fünfte Backbetrieb will in den nächsten sechs Monaten in Ofentechnik für die Produktion investieren, mehr als jeder Vierte will Geld in die Aufarbeitungstechnik stecken, bei der Investitionsbereitschaft für Ladenbacköfen ist ebenfalls jeder Vierte bereit dazu. Des deutschen liebstes Kind, das Auto: In den Fuhrpark will immerhin jeder Dritte investieren. Würde dieser Wert gehalten werden und gegenüber dem letzten Monitor hat er sich gehalten, bedeutet dies einen Austausch der gesamten Bäckerfahrzeugflotte in drei Jahren. Da das unrealistisch erscheint, kann man davon ausgehen, dass schlicht die Zahl der Lieferfahrzeuge insgesamt steigend ist.

Ein eindeutiges Zeichen für eine Erholung der Backbranche, aber leider auch ein Zeichen für den Konzentrationsprozess. Mehr Lieferfahrzeuge machen nur dann Sinn, wenn es mehr Filialen zu versorgen gibt. Der Zentralverband rechnete die Zahl der Filialen für das Jahr 2005 auf rund 30.000 hoch. Die Ladenbauer wird es freuen: Fast jeder zweite Betrieb plant Investitionen im Ladenbereich. Sicher nicht immer gleich einen neuen Laden, aber zumindest eine Verjüngungskur wollen die Hälfte der Betriebe ihren Einrichtungen verpassen.

Den kompletten ABZ-Monitor mit Zahlen rund um die Kosten und Umsatzsituation der Bäcker lesen Sie in der nächsten ABZ, die am kommenden Samstag im Briefkasten der Abonenten sein wird.


Artikel vom 13.07.2006
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