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919 Cent werden das neue Minimum für die Abrechnung

Der Mindestlohn wird ab 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro pro Stunde steigen. Ein Jahr später sind es dann 9,35 Euro. (Quelle: Fotolia/PhotoSG)+
Der Mindestlohn wird ab 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro pro Stunde steigen. Ein Jahr später sind es dann 9,35 Euro. (Quelle: Fotolia/PhotoSG)

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Wie reagieren Betriebe und Innungen auf die zweistufige Erhöhung des Mindestlohns ab 1. Januar 2019? Die ABZ hat nachgefragt.

Von Astrid Filzek-Schwab

und Arnulf Ramcke

Die Tagessuppe kostet laut Speisekarte 2,80 Euro. Als Gegenwert gibt‘s alternativ eine Fahrt mit der S-Bahn oder ein Lebkuchenherz.

2,80 Euro sind auch der Betrag, den die Empfänger von ab 1. Januar 2019 an einem 8-Stunden-Tag mehr verdienen. Dann nämlich steigt der Stundenlohn von aktuell 8,84 Euro auf 9,19 Euro. Für den 1. Januar 2020 hat die dem Gesetzgeber die Anhebung um weitere 16 Cent auf dann 9,35 Euro pro Stunde vorgeschlagen.

Schließungen

durch Mindestlohn

Die oberste Interessenvertretung der deutschen Bäcker, der Zentralverband, erteilt dem 2015 mit 8,50 Euro gestarteten Mindestlohnmodell ein klare Absage: Dessen Einführung habe gravierende Belastungen mit sich gebracht, nach der Einführung 2015 hätten zehn Bäckereien schließen müssen, heißt es in einer Stellungnahme an die Mindestlohnkommission.

Das Zerren um Löhne und Gehälter geht weiter.
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