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14 Prozent der Lebensmittelabfälle sind Backwaren

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Eine repräsentative Studie im Auftrag des Bundesministeriums ergibt, dass jüngere Menschen mehr wegwerfen als ältere

Berlin (abz). Privathaushalte in Deutschland werfen vor allem Obst und Gemüse, gefolgt von Brot und in den Müll. Das zeigt eine erste repräsentative Studie zum Thema.

Durchgeführt wurde die Untersuchung von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Demnach entfallen 34 Prozent der vermeidbaren auf frisches Obst und Gemüse; 14 Prozent machen Brot und Backwaren aus. Je jünger der Haushaltsvorstand, desto mehr potenziell verwertbare Lebensmittel werden weggeworfen. Haushalte mit älteren Personen werfen weniger weg.

Insgesamt landen laut Studie mindestens 55 Kilogramm Lebensmittel pro Kopf und Jahr in Deutschland im Müll privater Haushalte. Fast die Hälfte dieser Abfälle schätzen selbst die Befragten als vermeidbar ein. Durch bessere Einkaufsplanung und passendere Zubereitung von Mahlzeiten ließe sich nach Meinung des Ministeriums gegensteuern.

Positive Tendenzen seien erkennbar: Der Ernährungsreport 2018 bestätige, dass 63 Prozent der Befragten bewusster einkaufen würden, damit nicht mehr so viel weggeworfen werde.

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