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ABZ-Autor Ulrich Stökle hatte ein besonderes Erlebnis
Einfach herzerfrischend, dass zum Thema „Bäckereien“ jeder, aber auch wirklich jeder etwas zu sagen hat. Mit dem baldigen zu Bett gehen war es für mich erst mal Essig. Das Gespräch wurde ausführlich!
Irgendwann ließ ich ein Stichwort zur aktuelle Misere wegen Discounter & Co. fallen und fragte, ob dies auch hier die örtlichen Bäcker belaste. Und dann dies vom Herbergsvater: „Discounter-Ware mag ich nicht! Ich brauche dazu schon Beratung und möglichst gute Qualität. Aber bei unserem Dorfbäcker kann ich auch nicht einkaufen, der ist chronisch unzuverlässig und ständig ausverkauft. Vor allem samstags nach 10 Uhr vormittags ist jeder Besuch bei ihm völlig sinnlos!“
Wo er dann Backwaren kauft, insistiere ich neugierig. Und dazu das: „Klar komme ich zu meiner Ware, gar kein Problem. Ich kann da gut parken. Der Backshop ist recht klein gehalten, aber das wichtigste ist, dass ich dort auch noch abends die leckersten Brötchen weit und breit kriege. Immer warm, immer frisch! Direkt aus dem kleinen Ofen! Der versteht eben sein Geschäft.“ Wo um alles in der Welt finde ich den? Gerne würde ich ihn morgen gleich nach dem Aufstehen besuchen, um mich in Sachen Qualität weiterzubilden, so bettle ich um Aufklärung.
Und dann knochentrocken vom Hotelier: „Oh, da können Sie auch jetzt noch hin gehen. Der hat noch auf. Ich spreche hier die ganze Zeit von unserer örtlichen Tankstelle!“