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Unternehmen gründen Exportorganisation für die Ernährungsindustrie
Berlin (p). Als Initiative mittelständischer Unternehmen der Ernährungsindustrie ist in Amsterdam am Rande der PLMA-Messe die Exportorganisation „Food – Made in Germany e.V. gegründet worden. Der branchenübergreifend agierende Verein setzt sich zum Ziel, die Exporttätigkeit seiner Mitglieder aktiv zu unterstützen. Dazu wird er als Partner der Politik an der praxisgerechten Ausgestaltung und Umsetzung der Exportförderung arbeiten. „Mit „Food – Made in Germany“ gründen die Unternehmen selbst eine schlanke, effektiv agierende Organisation, die die anstehenden Aufgaben schnell und tatkräftig anpackt“, so Steffen Hengstenberg, Geschäftsführer der Rich. Hengstenberg GmbH & Co. KG, der in der Gründungsversammlung mit über hundert anwesenden Unternehmen zum Vorsitzenden des Vereins gewählt wurde.
„Food – Made in Germany“ wird seinen Mitgliedern ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Dienstleistungspaket anbieten. Dieses wird vor allem auf die Beteiligung an Auslandsmessen mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) sowie gemeinsame Markterschließungsaktivitäten ausgerichtet sein.
Durch das gemeinsame Auftreten der Unternehmen unter der im Ausland bekannten Marke „Made in Germany“ werden die Mitglieder vom Vertrauen der ausländischen Geschäftspartner in diese Qualitätsaussage profitieren. Als klarer Absender aller gemeinsamen Aktivitäten wird „Deutschland“ kommuniziert.
Der Exportbeauftragte des BMELV, Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Gerd Müller, begrüßte in der entsprechenden Versammlung die Initiative der Wirtschaft als den richtigen Schritt. „Wir sehen „Food – Made in Germany“ als unseren Partner, um gemeinsam mit dem Mittelstand auf Augenhöhe neue Konzepte für die Exportförderung der Ernährungsindustrie zu entwickeln“ so Dr. Gerd Müller. Er sicherte dem Verein auch Unterstützung in Form einer Anschubfinanzierung zu. Mit der Forderung, die ausgestreckte Hand der Politik zu ergreifen, richtete Steffen Hengstenberg den Appell an die Unternehmen, sich zahlreich an „Food – Made in Germany“ zu beteiligen.
Die neue Exportförderorganisation wird in der politischen Interessenvertretung durch die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) unterstützt. „Food – Made in Germany“, wünscht sich eine konstruktive, an der Sache orientierte Zusammenarbeit mit den branchenspezifischen Exportförderorganisationen der Ernährungsindustrie und wird das Gespräch mit diesen suchen, so Hengstenberg.
