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7,6 Mio. t Getreide geliefert
Deutsche Mühlenwirtschaft wird umfassend befragt
Hannover (age). Die Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft hat im Auftrag des Verbandes Deutscher Mühlen (VDM) eine umfassende Befragung der deutschen Mühlenwirtschaft gestartet. In dem bisher umfangreichsten Benchmarking-Projekt der Branche seien Fragebögen an mehr als 300 Mühlenunternehmen im ganzen Bundesgebiet verschickt worden, berichtete die Marketinggesellschaft. Die ermittelten Kennzahlen sollten einen Vergleich der Unternehmen innerhalb der Branche und auch mit anderen Branchen der Ernährungswirtschaft ermöglichen. Die neuen Kennzahlen sollen nach Angaben der Marketinggesellschaft zu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2008 vorliegen. In dem Benchmarking-Projekt würden erstmals neben soziodemographischen und Strukturdaten auch „soft facts“ wie die Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit oder Einschätzungen zum Fortbestand des Betriebes beziehungsweise Unternehmens abgefragt. Aufschluss über die künftige Entwicklung der Branche erwarteten die Initiatoren auch durch Fragen nach Unternehmensstrategien und Standortzufriedenheit, erklärte die Marketinggesellschaft.
Jüngsten Zahlen zufolge umfasste die deutsche Mühlenwirtschaft Ende Juni 2007 insgesamt 317 Mühlen, die zusammen rund 7,6 Mio. t Getreide, in erster Linie Weichweizen und Roggen, vermahlten und einen Gesamtumsatz von 2,3Mrd. Euro erwirtschafteten. Erfasst sind Mühlen mit einer Jahresvermahlung von mehr als 500t, wobei es sich meist um mittelständische Unternehmen handelt. Die durchschnittliche Getreidevermahlung je Betrieb belief sich im Wirtschaftsjahr 2006/07 auf rund 25.000 t. Gemessen an der Vermahlungsmenge ist Niedersachsen mit 1,5 Mio. t und 22 Mühlen der bedeutendste Mühlenstandort Deutschlands. Der Zahl der Mühlen nach lag Bayern mit 83 vorn; vermahlt wurden dort 2006/07 insgesamt rund 1,1 Mio. t Getreide.
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