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Nachgefragt

verantwortlich für das Freestanderkonzept:

ABZ: Ist es schwer, geeignete Standorte zu finden?

Holzinger: Es ist nicht leicht. Die Ansprüche sind hoch. Verkehrsgünstige Lage, Gewerbe und Einzelhandel in unmittelbarer Nähe, hohe Frequenz, das sind die Grundvoraussetzungen für einen Freestander-Standort. Außerdem sollte ein Wohngebiet in fußläufiger Nähe sein. Hinzu kommt, dass es seitens der Gemeinden nicht immer gleich grünes Licht gibt, wenn es darum geht, innenstadtrelevanten Einzelhandel nach außen zu verlagern.

Welche Voraussetzungen muss ein Bäcker mitbringen, dem Sie so ein Konzept vorschlagen?

Holzinger: Ich würde das nur Bäckern empfehlen, die in Sachen Kaffee und Gastronomie aktiv werden wollen und in diesen Geschäftsfeldern auch schon Erfahrung gesammelt haben. Nur Brot und Brötchen zu verkaufen, das funktioniert an diesen Standorten nicht.

Was ist der Vorteil dieses Freestanderkonzepts?

Holzinger: Es bietet den Bäckern Raum, sich in Richtung Kaffee und Gastronomie zu entfalten – und das an Standorten, die gut erreichbar und frequentiert sind. Denn gute Erreichbarkeit mit dem Auto und gute Parkmöglichkeiten sind heute wichtige Verkaufsargumente. Außerdem kann man sich gegenüber dem Einzelhandel abheben, der das Brotgeschäft massiv in Angriff nimmt. Und es ist auch so gedacht, dass die Kunden des Einzelhandels die Gäste beim Bäcker sind.

Wie funktionieren die Abwicklung des Projekts und die Finanzierung?

Holzinger: Brust+ Partner bietet alles aus einer Hand: Von der Standortakquise bis zur Schlüsselübergabe. Der Kunde muss nur die technischen Geräte stellen. Außerdem gibt es verschiedene Finanzierungsmodelle, inklusive Mietverhältnis mit Kaufoption.

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