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5-Tage-Woche bald passé?
Eine „klassische Arbeitszeit“ haben nur noch 13 Prozent
Düsseldorf (hk). Die „normale“ 5-Tage-Woche ist für die meisten Beschäftigten in Deutschland zur Ausnahme geworden. Das berichtet das gewerkschaftsnahe Institut WSI. 40 Prozent aller Beschäftigten haben „extrem flexible“ Arbeitszeiten.
Nur noch für knapp 13 Prozent der Beschäftigten gilt die klassische „Normalarbeitszeit“, das heißt, sie arbeiten zwischen 35 und 42 Stunden, von montags bis freitags ohne Schichtdienst, Überstunden oder Gleitzeit. Seit 1989 hat sich diese Quote halbiert. Die Forscher unterscheiden nach „moderaten“ und „extremen“ Formen der Flexibilisierung. Als „moderat“ definieren sie beispielsweise Teilzeitarbeit und Arbeit in 2-Schicht-Systemen. Als „extrem flexibel“ qualifizieren die Wissenschaftler 3 Arbeitszeitmuster: „Überlange Wochenarbeitszeiten“ von mehr als 42 Stunden, die im Jahr 2003 rund 29 Prozent aller Beschäftigten zu bewältigen hatten. Bei 15 Prozent schwankte die Arbeitszeit um mindestens 20 Stunden in der Woche. Knapp 6 Prozent der Beschäftigten mussten sich mit Mehrschicht- und Nachtarbeit arrangieren. Dabei gibt es Überschneidungen, etwa Arbeitszeiten, die sowohl sehr lang sind als auch stark schwanken. Insgesamt sehen die Forscher 40 Prozent aller Beschäftigten von „extremer Flexibilisierung“ betroffen.
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