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Süße „Snacks“ in der Kritik
Berlin (ke). Viele Lebensmittel für Kinder weisen „alle Merkmale von Süßigkeiten oder Snacks“ auf. Das bemängelt Bundesverbraucherministerin Renate Künast und fordert die Hersteller auf, Zwischenmahlzeiten und Snacks nicht als Ersatz für vollwertige Mahlzeiten zu propagieren. In einem Schreiben an den Bund für Lebensmittelrecht und -kunde und den Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft fordert sie, keine Werbung mehr für Süßigkeiten und süße Snacks als Kinderfrühstück machen.
Um Übergewicht bei Kindern und spätere chronische Krankheiten zu vermeiden, fordert die Ministerin eine strengere Selbstverpflichtung der Wirtschaft. Dazu reichten die bestehenden Verhaltensregeln des Deutschen Werberates nicht aus. Diese Regeln sehen zum Beispiel vor, dass die Werbung keine direkte Aufforderung zum Kauf an Kinder enthalten soll und das Vertrauen, das Kinder bestimmten Personen entgegenbringen, nicht ausnutzen darf.
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