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Tortilla-Demos in Mexiko

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Preise für Grundnahrungsmittel schlagartig explodiert

Mexiko (rgb). Zehntausende Mexikaner sind auf die Straßen gegangen, um gegen die drastischen Verteuerungen von Grundnahrungsmitteln zu protestieren. Seit Dezember sind die Preise für die wichtigsten Lebensmittel der ärmeren Bevölkerungsschichten um rund 50 Prozent gestiegen.

Vor allem die ärmere Bevölkerungsschicht trifft die Verdreifachung der Maispreise auf 15 Peso (ein Euro) pro Kilo in den vergangenen Wochen.

Die Hälfte der Mexikaner muss mit einem Einkommen von knapp vier Euro oder weniger am Tag auskommen. Täglich spürbar ist der Tortilla-Preis, denn die Maisfladen gehören zu jeder Mahlzeit, ob als Unterlage, als Beilage oder zur Sättigung. Ihr Preis stieg schlagartig um 54 Prozent.

Da immer mehr Mais für die Herstellung des alternativen Treibstoffs Ethanol gebraucht wird, ist der Weltmarktpreis drastisch gestiegen. Den Preis zahlen die sozial schwachen Schichten Mexikos, die zu einem bedeutenden Teil vom Mais leben. Deshalb wollen sie ihren Mais wieder von mexikanischen Feldern haben, statt aus US-amerikanischer Massenproduktion.

Eine zu runde Brotform weist in erster Linie auf Fehler rund ums Abbacken hin.
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